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Wirtschaft "Spiegel": Höhere Bierpreise wegen Kartellstrafen
Nachrichten Wirtschaft "Spiegel": Höhere Bierpreise wegen Kartellstrafen
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14:51 19.01.2014
Sie lassen es sich schmecken: Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit bei der Grünen Woche in Berlin. Quelle: Wolfgang Kumm/dpa
Hamburg/München

Die Unternehmen würden die Strafzahlungen am Ende wohl an die Kunden weiterreichen.

Das sagte der Chef des Verbands des Deutschen Getränke-Einzelhandels in München, Sepp Gail, dem Nachrichtenmagazin. Die Gewinnspannen bei Bierkästen seien bereits jetzt in vielen Fällen klein, erklärte Gail: "Da sind die Margen sehr gering."

Laut dem Bericht ist noch unklar, ob die Kunden einen gesetzlich zugesicherten Anspruch auf Schadenersatz wahrnehmen können - sie hätten aus dem betreffenden Zeitraum 2006 bis 2008 die entsprechenden Kassenbelege aufbewahren müssen. Die Brauereien ließen bisher nicht durchblicken, wie sie mit Schadenersatz-Forderungen umgehen wollen.

Das Bundeskartellamt hatte am vergangenen Montag mitgeteilt, gegen Bitburger, Krombacher, Veltins und Warsteiner sowie die westfälische Privatbrauerei Barre Bußgelder von insgesamt 106,5 Millionen Euro verhängt zu haben. Gegen zwei Konzerne und vier regionale Brauereien aus Nordrhein-Westfalen liefen weitere Verfahren.

Die Bonner Behörde nannte keine Namen, laut Branchenkreisen soll es um die Radeberger-Gruppe (Oetker) und Carlsberg (Holsten) gehen. Nach Informationen des Magazins "Focus" drohen den Brauern in diesem zweiten Verfahrensteil noch einmal Strafen von insgesamt weit über 100 Millionen Euro.

dpa

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Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erwartet für Deutschland ein stabiles Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr bis 2018. Das geht aus dem Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts 2014 hervor, der der "Bild am Sonntag" vorliegt.

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