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Wirtschaft Landesbank könnte ab 2022 Gewinne ausschütten
Nachrichten Wirtschaft Landesbank könnte ab 2022 Gewinne ausschütten
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16:25 16.08.2019
WARTEN AUF BRÜSSEL: Die EU-Kommission muss den Finanzierungsplänen für die Nord/LB noch zustimmen. Quelle: Foto: Hollemann
HANNOVER

Der nächste kleine Schritt zur Sanierung der Nord/LB ist geschafft: Die Anteilseigner der niedersächsischen Landesbank – die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie das Sparkassenlager – haben sich bei einem Treffen in Berlin auf die Modalitäten der Gewinnausschüttung geeinigt. Das bestätigte das niedersächsische Finanzministerium.

Nord/LB-Chef Thomas Bürkle sagte, er begrüße die Verständigung. Man werde nun weiter „intensiv“ an den letzten offenen Details arbeiten. „Dazu sind wir in einem engen Austausch mit der EU-Kommission. Diese Gespräche verlaufen insgesamt sehr konstruktiv“, so Bürkle.

Bedingungen für Ausschüttung

Die Modalitäten sollen laut Insidern folgende sein: Ab 2022 könne die Nord/LB die Hälfte des Gewinns auszahlen, sofern die Kernkapitalquote 14 Prozent beträgt. Ist das Kapitalpolster bis auf 550 Millionen Euro angewachsen, kann auch der Rest ausgeschüttet werden.

Jetzt muss noch die EU-Kommission den Rettungsplänen zustimmen. Die Bank braucht 3,6 Milliarden Euro frisches Geld, nachdem sie durch faule Schiffskredite in Schieflage geraten war. Wann die EU-Kommission entscheidet, ist offen. In Niedersachsen ist man vorsichtig optimistisch, dass die EU-Kommission keine grundsätzlichen Bedenken gegen den Sanierungsplan hat. Unter anderem soll die Belegschaft von 5700 (Stand Ende März) bis 2024 auf 2800 bis 3000 Mitarbeiter sinken. Weitere Elemente sind eine Reduzierung der Bilanzsumme und der Geschäftsfelder.

Von INKEN HÄGERMANN

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