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Promis Lindenberg und Astro-Alex bekommen Bundesverdienstkreuz
Nachrichten Promis Lindenberg und Astro-Alex bekommen Bundesverdienstkreuz
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09:55 03.10.2019
Alexander Gerst bekommt das Bundesverdienstkreuz. Quelle: imago images/Eibner
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Berlin/Kiel

Astronaut Alexander Gerst (43) wurde am heutigen Mittwoch eine besondere Ehre zuteil. Er ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (63) mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die Begründung: „Er hat sich um die Wissenschaft in unserem Land verdient gemacht.“

Außerdem habe er geholfen, „die dramatischen Folgen von Umweltverschmutzung und Klimawandel besser zu verstehen – und Lösungen zu entwickeln“, heißt es in dem Text weiter, der neben Gerst auch noch einer Meeresbiologin gewidmet ist. Astro-Alex war ab 3. Oktober 2018 drei Monate lang als erster Deutscher der Kommandant der Internationalen Raumstation ISS.

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Zum Tag der deutschen Einheit: Udo Lindenberg und Alexander Gerst erhalten Verdienstkreuz

Insgesamt wurden am Mittwoch 23 weitere Frauen und Männer geehrt – darunter Musiker Udo Lindenberg (73), dessen Haltung Steinmeier mit den Worten von Liedermacher Wolf Biermann (82) zusammenfasst: „Warte nicht auf bessre Zeiten / Warte nicht mit deinem Mut“.

Warnung vor Spaltung des Landes

Weitere Ausgezeichnete: die DDR-Bürgerrechtler Eva und Jens Reich, der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Rainer Eppelmann, und der Berliner Fotograf und Filmer Aram Radomski. Steinmeier würdigte die Ausgezeichneten als eine „großartige Mischung aus Bürgerrechtlern und friedlichen Revolutionären, Künstlern und Wissenschaftlern“. Jede und jeder von ihnen habe sich besonders verdient gemacht um das Land. „Es waren mutige Bürgerinnen und Bürger, die damals vorangingen und sich ihre Freiheit erkämpften“, betonte der Bundespräsident.

Kurz vor den Feiern zum Tag der Deutschen Einheit hatten Spitzenpolitiker bei der Veranstaltung die historischen Ereignisse von 1989/90 gewürdigt und vor neuer Spaltung gewarnt. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) warnte als Gastgeber der diesjährigen Feierlichkeiten vor wachsenden Differenzen in der politischen Debatte zwischen Ost und West.

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RND/jwl/spot/epd/msc