Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Westerwelle lässt seine politische Zukunft offen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Westerwelle lässt seine politische Zukunft offen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:03 28.03.2011
Der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle.
Der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle. Quelle: dpa
Anzeige

Der Außenminister legte sich am Montag in Berlin nicht fest, ob er beim Bundesparteitag Mitte Mai wieder für den Parteivorsitz kandidieren wird. Die Entscheidung über das künftige FDP-Führungsteam soll bei einem Spitzentreffen am 11. April fallen.

Die FDP werde jetzt „keine übereilten Entscheidungen treffen, die dann gewissermaßen als Blitzableiter dienen können“, sagte Westerwelle. „Es geht darum, wie wir uns insgesamt besser aufstellen.“ Zugleich bekräftigte er: „Wir können nicht zur Tagesordnung übergehen. Es kann kein einfaches „Weiter so“ geben. Wir werden jetzt einen geordneten und überlegten Diskussionsprozess in der FDP haben, um dann die Konsequenzen zu ziehen.“

Zu seiner persönlichen Zukunft sagte der 49-Jährige: „Ich mache meine Arbeit mit großem Engagement. Ich mache sie auch mit viel Herzblut. Aber es bleibt dabei: Wir werden die Fragen des künftigen Teams umfassend am 11. April beraten.“ An dem Treffen sollen auch die Landesverbände teilnehmen. Auf die Frage, ob er wegen der Niederlagen an Rücktritt gedacht habe, entgegnete er: „Nein. Wenn Sie Verantwortung haben, dann haben Sie Verantwortung.“

Die beiden Wahlschlappen vom Sonntag hatten die Diskussion über das FDP-Spitzenpersonal neu belebt. Neben Westerwelle stehen insbesondere Parteivize Rainer Brüderle und Fraktionschefin Birgit Homburger in der Kritik. Auf die Frage, ob Brüderle weiterhin sein uneingeschränktes Vertrauen habe, sagte Westerwelle: „Das gilt für die gesamte Führung. Davon muss ich niemanden ausnehmen.“

dpa