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Deutschland/Welt Tarifeinigung im öffentlichen Dienst
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20:10 10.03.2011
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Beide Seiten vereinbarten am Donnerstag in der dritten Runde in Potsdam, dass die Angestellten im laufenden Jahr eine Einmalzahlung von 360 Euro und eine lineare Erhöhung ihrer Bezüge zum 1. April von 1,5 Prozent erhalten sollen. Im kommenden Jahr sollen die Bezüge um einen monatlichen Sockelbetrag von 17 Euro aufgestockt werden. Außerdem gibt es eine lineare Erhöhung von 1,9 Prozent.

Die Gewerkschaften waren mit Forderungen nach 50 Euro mehr im Monat und einer linearen Erhöhung von drei Prozent in die Tarifrunde gegangen. Das hielten die Arbeitgeber für überzogen und nicht finanzierbar.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beziffert die Tariferhöhung für 2011 mit 2,3 und für 2012 mit 2,55 Prozent. "Dies ist ein sehr ordentliches Ergebnis, mit dem aus heutiger Sicht die Reallöhne der Beschäftigten gesichert werden können", hieß es in einer Stellungnahme von Verdi-Chef Frank Bsirske. Der Vorsitzende der Tarifunion des Beamtenbundes dbb, Frank Stöhr, erklärte, mit dem Abschluss sei ein komplizierter Balanceakt gelungen, der der Haushaltslage der Länder und den Beschäftigten gerecht werde. "Ein reales Einkommensplus - das war unser wichtigstes Ziel, und das haben wir erreicht." dpa