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Deutschland/Welt Patt-Situation vor NRW-Wahl
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Patt-Situation vor NRW-Wahl
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08:13 30.04.2010
Mögliche Koalitionen nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 09. Mai 2010. Große Koalition (oben links): Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und seine Herausforderin Hannelore Kraft (SPD); Rot-Rot-Grün (oben rechts): Hannelore Kraft (SPD), die Spitzenkandidatin der Grünen, Sylvia Löhrmann (r.) und der Vertreter der Linken, Wolfgang Zimmermann; Schwarz-Gelb (unten links): Jürgen Rüttgers (CDU, l.) und Andreas Pinkwart (FDP); Schwarz-Grün (unten rechts): Jürgen Rüttgers (CDU) und Sylvia Löhrmann (Grüne). Quelle: dpa
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Entscheidend könnte bei der Wahl am 9. Mai die Linke sein, die in der am Freitag veröffentlichten Umfrage 5,5 Prozent erreicht.

Die Werte im Einzelnen: Die CDU kommt auf 37,5 Prozent der Stimmen, die SPD auf 33 Prozent. Die FDP erreicht 7,5 Prozent, die Grünen liegen bei 12 Prozent.

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Der Umfrage zufolge verfügt Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) über keinen Amtsbonus mehr. Könnten die Bürger in Nordrhein- Westfalen den Regierungschef direkt wählen, würden sich gleichermaßen 41 Prozent für ihn und für seine Herausforderin Hannelore Kraft (SPD) entscheiden.

Bei den möglichen Koalitionen nach der Wahl plädieren die Nordrhein-Westfalen mit 47 Prozent deutlich für Rot-Grün. 39 Prozent finden, eine große Koalition aus CDU und SPD wäre gut für das Land. Eine Fortführung der schwarz-gelben Landesregierung aus CDU und FDP befürworten 35 Prozent. Nur 23 Prozent sind der Ansicht, eine schwarz-grüne Koalition aus CDU und Grünen wäre gut für Nordrhein- Westfalen. Schlechter wird nur noch eine rot-rot-grüne Koalition aus SPD, Grünen und Linkspartei (17 Prozent) beurteilt.

Fast zwei Drittel der Bürger (64 Prozent) sind laut Umfrage der Ansicht, die SPD in Nordrhein-Westfalen sollte grundsätzlich ein Bündnis mit der Linken ausschließen. 29 Prozent finden dagegen, dass die SPD eine Koalition mit der Linken ernsthaft prüfen sollte, wenn sich nach der Wahl eine entsprechende Mehrheit ergäbe.

dpa