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Deutschland/Welt Nordländer gegen unterirdische CO2-Lager
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Nordländer gegen unterirdische CO2-Lager
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16:26 25.09.2010
Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode. Quelle: Michael Heck (Archivbild)

Der entsprechende Gesetzentwurf, den die Koalition am Dienstag beschließen will, verpflichtet die beiden unionsgeführten Länder, CO2-Lager zuzulassen. Ursprünglich hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zugesagt, dass Länder den Bau der Gasspeicher grundsätzlich ablehnen können.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) sagte der Nachrichtenagentur dpa am Samstag in Hannover: „Niedersachsen wird sich quer stellen.“ Er wolle mehr Einflussmöglichkeiten der Bundesländer durchsetzen. CO2-Lager seien gegen den Willen der Bürger und der betroffenen Länder nicht machbar. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür eine Akzeptanz in Niedersachsen gibt“, sagte Bode. Zunächst müsse die Forschung zu den unterirdischen Speichern vorankommen.

Auch der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hatte bereits mehrfach deutlich gemacht, dass er keine Lagerstätten gegen den Willen der Bevölkerung ausweisen will. Er hatte sich auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine entsprechende Länderklausel eingesetzt. Die wichtigsten geologischen Formationen, in denen CO2-Speicher möglich sind, liegen in Norddeutschland. Dagegen regt sich in den betroffenen Regionen Widerstand der Bevölkerung.

dpa

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