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Deutschland/Welt Nach blutigem Freitag: Extremisten töten im Irak zehn Menschen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Nach blutigem Freitag: Extremisten töten im Irak zehn Menschen
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11:46 18.05.2013
Nach dem Anschlag: Helfer am Schauplatz vor einer sunnitischen Moschee. Quelle: Ali Mohammed
Bagdad

Parlamentspräsident Osama al-Nudschaifi forderte die Regierung auf, Schwachstellen im Sicherheitsapparat zu identifizieren. Der Leiter der UN-Mission im Irak, Martin Kobler, nahm die Politiker der schiitischen und sunnitischen Parteien ins Gebet. Er sagte: "Es ist die Verantwortung aller Führungspersönlichkeiten, das Blutvergießen in diesem Land zu beenden und die Bürger zu schützen."

Die Agentur Burathanews meldete, in Bagdads Al-Raschid-Viertel seien ein Offizier und drei seiner Familienangehörigen getötet worden. Bei einem Angriff auf den Verwaltungsdirektor des Viertels kam dessen Fahrer ums Leben. In der südlichen Stadt Basra wurde laut lokalen Medien ein Prediger erschossen. Sumeria TV berichtete, während einer Attacke auf eine Straßensperre in der Nähe der westlichen Stadt Falludscha seien ein Polizist und zwei Zivilisten gestorben. In Mossul töteten Extremisten einen Soldaten. Fünf Polizisten wurden in der Nähe von Ramadi entführt.

dpa

Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat einen Persönlichkeits- und Eignungstest für das Medizinstudium gefordert. In der "Rheinischen Post" (Samstag) kritisierte er, dass das Auswahlverfahren derzeit allein nach der Abiturnote laufe.

18.05.2013

Homosexuelle Paare dürfen in Frankreich künftig heiraten und Kinder adoptieren. Das in der französischen Gesellschaft höchst umstrittene Gesetz zur sozialen Gleichstellung von Schwulen und Lesben trat am Samstag mit der Veröffentlichung im Amtsblatt offiziell in Kraft.

18.05.2013

Die Verwandtenaffäre im bayerischen Landtag wird nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer auch negative Folgen für die Partei in Umfragen und Wahlen haben. Er sagte der "Welt am Sonntag", sein Ziel für die Landtagswahl am 15. September sei daher nicht die absolute Mehrheit, sondern eine Fortsetzung der Koalition mit der FDP.

18.05.2013