Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Ministerpräsident Günther für AKK an der CDU-Spitze
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Ministerpräsident Günther für AKK an der CDU-Spitze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:38 04.12.2018
Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, will die jetzige Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer für den CDU-Vorsitz wählen. Quelle: Frank Molter/dpa
Anzeige
Kiel

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat sich für Annegret Kramp-Karrenbauer als künftige CDU-Vorsitzende ausgesprochen. Er werde die jetzige Generalsekretärin wählen und für sie werben, sagte Günther am Montagabend vor Journalisten in Kiel. „Sie hat ihren Job als Generalsekretärin ausgesprochen gut gemacht.“

Die Entscheidung über die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der CDU-Spitze fällt auf dem Bundesparteitag an diesem Freitag in Hamburg. Kramp-Karrenbauer und dem früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz werden die besten Chancen eingeräumt. Gesundheitsminister Jens Spahn gilt als Außenseiter.

Anzeige

Günther: CDU muss breit aufgestellte Volkspartei bleiben

Kramp-Karrenbauer habe auch in den Regionalkonferenzen klargemacht, wie sie sich eine CDU der Mitte vorstellt, sagte Günther. Die CDU dürfe sich nicht auf einen kleinen Markenkern beschränken, sondern müsse eine breit aufgestellte Volkspartei bleiben. „Dafür bietet Annegret Kramp-Karrenbauer aus meiner Sicht die beste Gewähr.“

Lesen Sie hier: Was bisher im Rennen um den CDU-Vorsitz geschah – eine Chronik der Suche nach einem neuen Parteichef

Alle drei Kandidaten in weitere Arbeit einbinden

Wichtig sei es auch, die Unterlegenen in die weitere Arbeit einzubinden, sagte Günther. „Wir brauchen wirklich alle drei, um starke Volkspartei der Mitte zu bleiben.“ Eine Prognose für den Wahlausgang sei schwer. „Es bleibt bis zum Schluss spannend.“ Kramp-Karrenbauer habe auch deutlich gemacht, dass sie Veränderungen wolle, sagte Günther. Die Mitglieder erwarteten dies auch.

Merkel kandidiert nach 18 Jahren im Amt nicht wieder als Parteivorsitzende. Sie will aber bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 Kanzlerin bleiben.

Von RND/dpa