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Deutschland/Welt Merkel wird bei Europas Bürgern immer beliebter
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Merkel wird bei Europas Bürgern immer beliebter
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12:31 04.12.2009
In der EU mächtig und beliebt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Quelle: ddp

In einer Umfrage zu den beliebtesten Politikern schaffte sie es auf Platz drei hinter US-Präsident Barack Obama und dem Dalai Lama, wie der französische Sender France 24 am Freitag mitteilte. Im Schnitt gaben demnach 59 Prozent der Befragten in fünf EU-Ländern und den USA an, sie hätten eine sehr gute oder eher gute Meinung von Merkel. Dies waren fünf Prozentpunkte mehr als bei der vergangenen Erhebung im April. Bei der Frage nach den einflussreichsten Politikern blieb Merkel mit 59 Prozent unverändert auf Platz drei hinter Obama und Russlands Regierungschef Wladimir Putin.

Angela Merkel setzt ihren Aufstieg fort und festigt ihre Führungsposition unter den europäischen Politikern“, erklärte das Institut Harris Interactive, das für die Umfrage zuständig ist. Einen kräftigen Schub bekam die Popularität der Kanzlerin demnach in Italien, wo mittlerweile 81 Prozent die Kanzlerin gut finden - ein Plus von elf Prozentpunkten gegenüber dem April. Den zweithöchsten Wert erreichte sie in Frankreich mit 71 Prozent (plus zwei Prozentpunkte). Am schlechtesten schnitt Merkel in den USA ab, wo ihre Popularität bei 34 Prozent lag. Dies war aber immerhin ein Zuwachs von vier Prozentpunkten.

Schlechter als im April schnitt dagegen Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ab. Er verlor insbesondere in der Gunst der Spanier, Deutschen und US-Bürger und kam noch auf einen Popularitätswert von 39 Prozent (minus drei Punkte). Noch stärker musste Großbritanniens Premier Gordon Brown Federn lassen. Er büßte fünf Punkte ein und kam auf 36 Prozent. Italiens von Affären verfolgter Regierungschef Silvio Berlusconi verlor derweil drei Punkte und kam auf gerade noch 16 Prozent - weniger als Venezuelas Regierungschef Hugo Chávez und Kubas Fidel Castro (beide 17 Prozent). Harris Interactive befragte für die Erhebung über das Internet Ende Oktober und Anfang November 6182 Erwachsene aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA.

afp

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