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Deutschland/Welt Mehrheit der Wahlberechtigten glaubt nicht an SPD-Aufholjagd
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Mehrheit der Wahlberechtigten glaubt nicht an SPD-Aufholjagd
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09:27 20.08.2009
SPD-Chef Franz Müntefering kämpft um mehr Stimmen.
SPD-Chef Franz Müntefering kämpft um mehr Stimmen. Quelle: ddp
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In einer am Mittwoch von RTL und „Stern“ veröffentlichten repräsentativen Forsa-Umfrage verneinten 79 Prozent die Frage, ob die Sozialdemokraten den Rückstand zur Union noch aufholen können. Nur 17 Prozent trauen der SPD dies zu. Auch unter den Anhängern der Sozialdemokraten glauben nur 32 Prozent an eine erfolgreiche Aufholjagd.

Bei der Sonntagsfrage konnte sich die SPD allerdings leicht erholen. Sie legte die zweite Woche in Folge einen Prozentpunkt zu und kommt bei Forsa nun auf 22 Prozent. Die Union verlor einen Punkt auf 37 Prozent. Zusammen mit der FDP, die unverändert bei 13 Prozent blieb, kommen CDU und CSU dennoch weiter auf eine Mehrheit von 50 Prozent. Bei den Grünen wollen wie in den Wochen zuvor zwölf Prozent der Wähler ihr Kreuz machen, die Linkspartei bleibt unverändert bei elf Prozent.

Könnten die Bürger ihren Kanzler direkt wählen, würden nach der Umfrage 56 Prozent für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) abstimmen. Dies ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. 20 Prozent sind demnach für SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, was ein Plus von zwei Punkten bedeutet.

Knapp die Hälfte der Wahlberechtigten weiß nach einer Forsa-Umfrage für den „Stern“ allerdings nicht, dass Ende September die Bundestagswahl ist. 48 Prozent konnten die Frage nach dem Wahltag 27. September demnach gar nicht oder nur falsch beantworten. Als richtig wurde dabei auch die Antwort „in wenigen Wochen“ oder „irgendwann im September“ gewertet. Während fast drei Viertel der Schüler und Studenten uninformiert war, wussten 64 Prozent der Rentner die richtige Antwort.

afp