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Deutschland/Welt Lars Klingbeil verzichtet auf Kandidatur für SPD-Vorsitz
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13:00 20.08.2019
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil bei einer Pressekonferenz in Berlin (Archivfoto).
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Berlin

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will nicht für das Amt des Parteichefs kandidieren. "Ich selbst habe mich entschieden, dass ich nicht zu denen gehören werde, die auf der Bühne stehen und sich um den Parteivorsitz bewerben", sagte der 41-jährige Niedersachse am Dienstag in einem auf Twitter verbreiteten Video.

Er brenne für die SPD und übernehme sehr gerne Verantwortung. Aber er habe keine Partnerin gefunden, mit der es zu 100 Prozent gepasst habe. Er wolle als Generalsekretär für einen fairen und spannenden Wettbewerb sorgen, versprach Klingbeil.

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"Es sind jetzt viele wunderbare Menschen schon auf dem Platz, die sich entschieden haben, dass sie Parteivorsitzende werden wollen", sagte er. Die SPD könne selbstbewusst sein, sie gehe neue Wege und dürfe sich nicht von "den vielen klugen Ratschlägen" verrückt machen lassen.

Niedersächsischer Landesverband unterstützt Pistorius/Köpping

Wie derweil die Zeitung die „Welt“ berichtet, haben sich alle vier niedersächsischen SPD-Landesbezirke für das Duo aus Landesinnenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping ausgesprochen. Beide hatten am Freitag ihre Kandidatur angekündigt. Der niedersächsische SPD-Landesvorstand will sich voraussichtlich am Samstag offiziell positionieren.

Bereits Ende Juli hatte das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet, dass der Ministerpräsident des Landes, Stephan Weil, auf eine Kandidatur verzichtet und stattdessen Klingbeil unterstützen wollte. Auch wenn Klingbeil nicht antritt, bleibt es bei seinem Nein, wie nun auch die Deutsche Presseagentur dpa unter Berufung auf Parteikreise berichtet.

Es wird spannend bei der Suche nach einem künftigen SPD-Parteivorsitz. Acht Zweiterteams mit je einer Frau und einem Mann sowie ein Einzelbewerber treten an.

RND/dpa/das

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