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Deutschland/Welt Jung hält an Übungsplätzen in Nordhorn und Siegenburg fest
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Jung hält an Übungsplätzen in Nordhorn und Siegenburg fest
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15:11 22.07.2009
Der Eingang zum Schiessplatz "Nordhorn-Range" der Bundeswehr. Der Übungsplatz soll laut Jung nicht zusätzlich belastet werden. Quelle: David Hecker/ddp
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„Dafür bitte ich um Verständnis, dass wir sowohl in Siegenburg als auch in Nordhorn diese Nutzung auch in Zukunft durchführen müssen“, sagte er. Er halte es nach Absprache mit den militärischen Fachleuten nicht für richtig, alle Übungsflüge ins Ausland zu verlegen.

Jung versicherte zugleich, dass das Gelände in Nordhorn durch das Aus für das so genannte Bombodrom in Brandenburg nicht zusätzlich belastet werde. Diese Flüge würden ins Ausland verlegt. Jung sagte weiter, die Bundeswehr bemühe sich in Nordhorn um große Rücksichtnahme. Von 4000 erlaubten Flügen seien im vergangenen Jahr nur 311 tatsächlich geflogen worden.

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Nach dem Aus für den Brandenburger Schießplatz in der Wittstocker Heide hatte der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) auch die Schließung des Luft-Boden-Schießplatzes „Nordhorn Range“ in Niedersachsen gefordert. Er hatte zudem die Befürchtung geäußert, dass Nordhorn bei einem endgültigen Ausfall von Wittstock verstärkt von der Bundeswehr genutzt werden könnte. Bayern hält an seinem Schießplatz in Siegenburg fest, pochte aber ebenfalls auf die Zusage, wonach er künftig nicht stärker belastet werden soll.

afp

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