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Deutschland/Welt In Thüringen und Saarland mehr Stimmabgaben als vor fünf Jahren
Nachrichten Politik Deutschland/Welt In Thüringen und Saarland mehr Stimmabgaben als vor fünf Jahren
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16:16 30.08.2009
Der Wahlhelfer Peter Schreiner überreicht in einem Wahllokal in Saarlouis-Beaumarais einen Stimmzettel, während die Wahlhelferin Hilla Koch-Neumann die Wahlkarten mit dem Wahlverzeichnis vergleicht. Quelle: ddp
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In Thüringen und dem Saarland gingen bis 14 Uhr mehr Wahlberechtigte zu den Urnen als 2004, wie die jeweiligen Landeswahlleiter am Sonntagnachmittag mitteilten. Damit könnte in diesen beiden Ländern der Negativ-Trend der vergangenen Wahlen gestoppt sein. Lediglich in Sachsen zeichnet sich eine niedrigere Beteiligung ab als bei der letzten Wahl.

In Thüringen gaben bis 14 Uhr 34,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Erfurt mitteilte. Im Jahr 2004 waren es bis zu diesem Zeitpunkt nur 29,6 Prozent gewesen. Die Wahlbeteiligung hatte vor fünf Jahren mit 53,8 Prozent äußerst niedrig gelegen und war so schlecht wie noch nie in dem Bundesland.

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Auch im Saarland zeichnete sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als noch vor fünf Jahren ab, wie der Landeswahlleiter in Saarbrücken mitteilte. Dort gingen bis 14 Uhr bereits 36,7 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen. Bei der Landtagswahl 2004 hatte die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt nur bei bei 27,8 Prozent gelegen. Die landesweite Wahlbeteiligung hatte 2004 am Ende des Wahltages bei 55,5 Prozent gelegen, die bis dahin geringste aller Zeiten.

In Sachen gingen 27,6 Prozent der Wahlberechtigten bis 14 Uhr an die Urnen, wie der Landeswahlleiter in Dresden mitteilte. Fünf Jahre zuvor waren es zu diesem Zeitpunkt schon 33,4 Prozent gewesen. Damit deutet sich an, dass die historisch niedrigste Wahlbeteiligung von vor fünf Jahren nochmals unterboten werden könnte. 2004 hatte die Wahlbeteiligung bei 59,6 Prozent gelegen.

afp