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Deutschland/Welt Heftige Zusammenstöße von Demonstranten und Polizei in Athen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Heftige Zusammenstöße von Demonstranten und Polizei in Athen
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07:46 21.01.2019
Bereitschaftspolizisten und Demonstranten gegen die geplante Ratifizierung der Namensänderung Mazedoniens in Nord-Mazedonien prallen aufeinander. Quelle: Angelos Tzortzinis/dpa
Athen

In Griechenland sind Zehntausende Menschen wegen des Streits um den Namen Mazedonien auf die Straße gegangen. Vor dem Parlament in Athen stießen die Demonstranten mit der Polizei zusammen. Mindestens zehn Polizisten wurden verletzt.

Demonstrierende warfen Steine, Leuchtkugeln, Brandbomben und Farbe auf die Polizisten, die Tränengas auf die Menschen schoss.

Griechisches Parlament debattiert am Montag

Am Montag soll das griechische Parlament eine Debatte über die Ratifizierung eines von Ministerpräsident Alexis Tsipras ausgehandelten Abkommens beginnen. Das mazedonische Parlament hat es bereits genehmigt.

Abkommen sieht Nord-Mazedonien als neuen Namen vor

Die frühere jugoslawische Republik Mazedonien wird nach dem Abkommen künftig Nord-Mazedonien heißen. Griechenland hatte in dem Namen Mazedonien unzulässige Ansprüche auf Territorium gesehen - das geografische Makedonien reicht von der früheren jugoslawischen Republik über Griechenland bis nach Bulgarien. Auch um das historische und kulturelle Erbe des antiken Makedoniens ging es in dem Streit. Mit der Einigung will Tsipras den Widerstand Griechenlands gegen Verhandlungen über einen Nato- und EU-Beitritt Mazedoniens aufgeben.

Von RND/AP

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