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Deutschland/Welt Hannover taucht in neuem Terrorvideo auf
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Hannover taucht in neuem Terrorvideo auf
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15:41 27.09.2009
Die Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland wurden verschärft - auch in Hannover.
Die Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland wurden verschärft - auch in Hannover. Quelle: ddp
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Die Aufnahme zeige den US-Bürger Abu Ibrahim Amriki, erklärte das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen IntelCenter am Samstag. In dem Video nennt sich der Mann „Ajjub Almani“. Das Bundesinnenministerium und das Bundeskriminalamt wollten sich dazu zunächst nicht äußern. Die Experten werteten das Video derzeit noch aus, sagten Sprecher am Samstag.

In dem Drohvideo spricht der maskierte Mann deutsch. „Erst durch euren Einsatz hier gegen den Islam wird ein Angriff auf Deutschland für uns Mudschahedin verlockend“, sagt er. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis „der Dschihad die deutschen Mauern einreißt.“ Dazu werden Fotos vom Brandenburger Tor, dem Hauptbahnhof in Hamburg, dem Oktoberfest, dem Kölner Dom, der Frankfurter Skyline und aus Hannover eingeblendet. Auch sollen Innenminister Wolfgang Schäuble und Verteidigungsminister Franz Josef Jung (beide CDU) ebenso wie Ex-Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) zu sehen sein.

Das Video war schon die fünfte Drohbotschaft in den vergangenen Tagen: Kurz vorher tauchte eine dem Extremistenführer Osama bin Laden zugeschriebene Audiobotschaft mit deutschen Untertiteln auf. Zuvor war ein weiteres Video des aus Bonn stammenden Islamisten Bekkay Harrach aufgetaucht. Am Freitag vergangener Woche hatte Harrach den Deutschen in einem ersten Video mit einem „bösen Erwachen“ gedroht, sollten sich die Wähler bei der Bundestagswahl nicht für einen Politikwechsel entscheiden. Am Sonntag folgte ein weiteres Video Harrachs.

Der Islamrat lobte unterdessen die Reaktion Schäubles auf die Videos. „Die Bundesregierung hat sich in diesem Zusammenhang äußerst verantwortungsbewusst verhalten und zurecht vor Panikmache gewarnt“, erklärte der Vorsitzende des Islamrats für Deutschland, Ali Kizilkaya, am Samstag. Es sei erfreulich, dass „gerade auch in der heißen Phase des Wahlkampfs alle Demokraten davon Abstand genommen haben, das Drohvideo zu instrumentalisieren“.








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