Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt FDP schart sich um Parteichef Rösler
Nachrichten Politik Deutschland/Welt FDP schart sich um Parteichef Rösler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:27 25.07.2012
Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler, während seines Sommerinterviews der ARD am 22.07.2012 in Berlin. Quelle: Britta Pedersen
Berlin

Rösler habe nur ausgesprochen, was alle wüssten, nämlich dass es so nicht weitergehen könne, sagte FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle am Mittwoch im ZDF.

"Der Schlüssel zur Lösung der Probleme liegt nicht in Berlin, der liegt in Athen. Die Griechen sind am Zuge, und das muss auch ein deutscher Minister klar aussprechen dürfen", betonte Brüderle. Auch die liberalen Wirtschaftsminister Niedersachsens, Sachsens, Bayerns und Hessens stellten sich in einer Telefonkonferenz hinter die umstrittenen Äußerungen Röslers und verlangten, Griechenland müsse seine Reformzusagen unbedingt erfüllen.

Der Bundeswirtschaftsminister hatte sich am Sonntag in der ARD "mehr als skeptisch" gezeigt, dass Griechenland die Reformauflagen erfüllen könne und erklärt, für ihn habe ein Austritt des Landes aus der Eurozone "längst seinen Schrecken verloren". Das war nicht nur bei der deutschen Opposition, sondern auch bei Ministerpräsident Antonis Samaras in Griechenland auf Empörung gestoßen.

Rösler versicherte: "Über die Zukunft Griechenlands entscheidet Griechenland selbst. Unser Prinzip bleibt: keine Leistung ohne Gegenleistung", sagte er der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Von der Kritik und seinen schlechten Persönlichkeitswerten zeigte er sich unbeeindruckt. "Ich bin von unserem Kurs felsenfest überzeugt."

Kritik kommt aber auch aus der CDU. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht warf Rösler parteitaktischen Populismus vor. "Herr Rösler spricht da offenkundig als Vorsitzender einer Partei, die immer noch um ihr Überleben kämpft", sagte die CDU-Landeschefin der "Thüringer Allgemeinen" (Mittwoch).

dpa

Asylbewerber sollen nach ihrer Ankunft demnächst schneller einen Job annehmen dürfen: statt wie bisher erst nach zwölf Monaten künftig schon nach neun Monaten.

25.07.2012

Schon zweimal hatte John Atta Mills in den vergangenen Jahren mit grimmigem Gesicht und einem etwas schiefen Lächeln vor der Presse seinen Tod dementiert. Die Meldungen über sein Ableben seien "etwas übertrieben", meinte der hochgebildete Jurist einmal sarkastisch.

25.07.2012

Vier Al-Kaida-Terroristen sollen einen enormen Terroranschlag in Deutschland geplant haben, seit Mittwoch stehen sie in Düsseldorf vor Gericht.Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor sowie Betrügereien zur Finanzierung ihrer Pläne.

25.07.2012