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Deutschland/Welt Der Verzicht birgt viele Vorteile
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17:48 30.07.2019
Stephan Weil hat seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz noch nicht bestätigt. Quelle: dpa
Hannover

Nein, bestätigt hat Stephan Weil seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz nicht. Und doch können wir davon ausgehen, dass es genau so ist, wie der niedersächsische Ministerpräsident selber immer wieder betont hat: Er fühlt sich in seinem Amt wohl und hegt keine Ambitionen, sich beruflich zu verändern.

Dass in der SPD beredtes Schweigen herrscht, seit das RND Weils Nicht-Kandidatur vermeldete, kann kaum verwundern. Die Frist, innerhalb derer sich mögliche Bewerber für den Parteivorsitz erklären können, läuft bis zum 1. September. Genügend Zeit, um in diesen politisch nachrichtenarmen Tagen noch ausreichend sinnfreie Diskussionen um die neue SPD-Spitze zu führen.

Wenn Stephan Weil dabei nun fürs erste außen vor wäre, hätte das durchaus Vorteile: Für ihn – weil er endlich nicht mehr auf die immergleichen Fragen nach seiner Zukunft antworten muss. Für die im Umfragetief versunkene SPD – weil ein wirklicher Neustart vielleicht doch anders funktioniert als mit einem 60-Jährigen, den man nach Berlin zum Jagen trägt. Und nicht zuletzt für das Land Niedersachsen, das einen angesehenen Ministerpräsidenten behalten darf.

Wer weiß? Vielleicht wird Stephan Weil hierzulande für die SPD sogar noch mal eine Wahl gewinnen.

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