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Deutschland/Welt Castro offen für Gespräche mit den USA
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Castro offen für Gespräche mit den USA
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11:57 06.04.2009
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„Wir haben keine Angst davor, mit den USA zu sprechen“, schrieb Castro in einem Artikel, der am Sonntag (Ortszeit) auf der offiziellen Website Cubadebate veröffentlicht wurde. Kuba brauche auch „keine Konfrontation, um zu existieren“. Gespräche mit dem Gegenüber seien der „einzige Weg, um Freundschaft und Frieden zwischen Völkern“ zu schaffen.

Der 82-jährige Bruder des aktuellen Staatschefs Raúl Castro bezeichnete in dem Artikel zudem das seit 47 Jahren bestehende US-Handelsembargo gegen Kuba als „totalen Fehlschlag“.

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In einem weiteren Artikel rief Castro die lateinamerikanischen Staaten auf, sich auf einem Regionalgipfel in Trinidad und Tobago vom 17. bis 19. April für ein Ende der Isolation Kubas einzusetzen. Ein Resolutionsentwurf für den Gipfel der Amerikanischen Staaten, auf dem auch US-Präsident Barack Obama erwartet wird, sei „nicht akzeptabel“ und führe zu einer fortdauernden Isolation der Insel. Obwohl die Beziehungen zwischen Kuba und den USA auf dem Treffen nord-, mittel- und südamerikanischer Staaten diskutiert werden soll, ist die Karibikinsel auf Drängen der USA als Teilnehmer ausgeschlossen.

Die USA versuchen seit Jahrzehnten das kommunistische Land von Regionalgipfeln auszuschließen.

afp