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Deutschland/Welt CDU erwartet hartes Ringen nach Wahl, SPD berät
Nachrichten Politik Deutschland/Welt CDU erwartet hartes Ringen nach Wahl, SPD berät
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12:28 21.03.2011
Ein Wahlplakat mit einem Porträt des SPD-Spitzenkandidaten Jens Bullerjahn wird in Magdeburg zum Abtransport aufgeladen.
Ein Wahlplakat mit einem Porträt des SPD-Spitzenkandidaten Jens Bullerjahn wird in Magdeburg zum Abtransport aufgeladen. Quelle: dpa
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Wahlsieger Reiner Haseloff (CDU) will rasch Verhandlungen mit der SPD aufnehmen, erwartet aber ein hartes Ringen. „Wir werden das sicherlich ohne Zeitdruck machen“, sagte er am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Magdeburg. „Es wird sicherlich auch hart gerungen werden um einen guten Kompromiss.“ CDU und SPD hätten aber bereits gemeinsame Projekte am Laufen.

Nach dem vorläufigen Endergebnis kam die CDU auf 32,5 Prozent. Die Linke wurde mit 23,7 Prozent zweitstärkste Kraft. Die SPD blieb mit 21,5 Prozent hinter der Linken. Deshalb erscheint ein rot-rotes Bündnis faktisch ausgeschlossen. Die Grünen erzielten 7,1 Prozent.

Die SPD will am Abend über die Aufnahme von Sondierungsgesprächen entscheiden, am Vormittag wollte sich die Parteispitze zunächst nicht äußern. Beratungen mit anderen Parteien sollten in dieser Woche beginnen, sagte ein Parteisprecher. Spitzenkandidat Jens Bullerjahn hatte die Wahl eines Ministerpräsidenten der Linken ausgeschlossen. Er hat sich bislang aber auch nicht klar zur Fortsetzung der bisherigen Koalition bekannt.

Linke-Spitzenkandidat Wulf Gallert schließt eine rot-rote Regierung unter Führung Bullerjahns aus. Mit einer raschen Festlegung der SPD rechnet er nicht. „Ich glaube, dass es nicht vor der Wahl am nächsten Wochenende passieren wird“, sagte er. Dann wird in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz gewählt.

dpa