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Deutschland/Welt Bundesregierung entzieht iranischer Fluglinie Mahan Air die Betriebserlaubnis
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bundesregierung entzieht iranischer Fluglinie Mahan Air die Betriebserlaubnis
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12:06 21.01.2019
Das Luftfahrtbundesamt setzt nach einem Medienbericht die Betriebserlaubnis für die iranische Luftfahrtgesellschaft Mahan Air aus. Quelle: Leonid Faerberg / Transport-Photo Images
Berlin

Das Luftfahrtbundesamt hat der iranischen Luftgesellschaft Mahan Air die Betriebserlaubnis entzogen. Die Airline müsse die Verbindungen von und nach Deutschland ruhen lassen, sagte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums laut der Nachrichtenagentur AFP.

Zuvor hatten „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR berichtet. Die Airline fliegt demnach pro Woche aus Teheran dreimal Düsseldorf und einmal München an. Hinter der Sanktion stehe demnach der Verdacht, dass der Geheimdienst der Islamischen Republik Mordanschläge in Europa verübt und weitere geplant hat. Das Auswärtige Amt teilte dem Rechercheverbund auf Anfrage mit, über „interne politische Abstimmungsprozesse“ keine Auskunft zu geben.

Mahan Air auf US-Sanktionsliste

Mahan steht dem Bericht zufolge seit 2011 auf einer Sanktionsliste der USA. Seit Jahren drängt die Regierung in Washington Verbündete dazu, Mahan den Flugbetrieb zu untersagen. Mit den Maschinen der Airline werden nach US-Angaben Kämpfer, Waffen und Munition nach Syrien geflogen.

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts

Die Bundesanwaltschaft ermittelt seit kurzem auch wegen Verdachts auf Spionage für einen iranischen Nachrichtendienst gegen einen Deutsch-Afghanen, der für die Bundeswehr tätig war. Gegen den am Dienstag im Rheinland festgenommenen Mann sei am 6. Dezember des vergangenen Jahres Haftbefehl erlassen worden, hatte die Behörde mitgeteilt. Er sei Sprachauswerter und landeskundlicher Berater der Bundeswehr gewesen. Die Bundesregierung hat diesbezüglich auch offiziell bei der iranischen Regierung protestiert.

Von RND/dpa

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