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Deutschland/Welt Bundespräsident Wulff auf Antrittsbesuch in Paris
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bundespräsident Wulff auf Antrittsbesuch in Paris
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18:02 07.07.2010
Einer der Höhepunkte der Reise war das Treffen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.
Einer der Höhepunkte der Reise war das Treffen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Quelle: dpa
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Mit einem Besuch im sommerlich heißen Paris hat Bundespräsident Christian Wulff am Mittwoch den ersten Tag seiner ersten Auslandsreise beendet. Wulff wurde am späten Nachmittag im Élyséepalast vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy empfangen. Anschließend wollte er in der deutschen Botschaft das WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien sehen.

Bei der ersten Station der Reise hatte Wulff am Vormittag das Europaparlament in Straßburg besucht und das das europäische Engagement Deutschlands unterstrichen. Er habe bewusst als erstes Reiseziel das Parlament in Straßburg ausgesucht, „um ein Zeichen zu setzen“, sagte Wulff nach einem Treffen mit dem Präsidenten des Europaparlaments, Jerzy Buzek. „Die pro-europäische Politik Deutschlands werde ich nach Kräften als Präsident der Bundesrepublik Deutschland unterstützen.“ Die europäische Integration müsse fortgesetzt werden.

Der 51-Jährige betonte, dass das Zusammenwirken der europäischen Nationen mit einem verlässlichen Mitgliedsland Deutschland „von überragender Bedeutung“ sei. „Weil wir Deutschen darauf angewiesen sind, dass in einer unruhigen Welt die europäische Gemeinschaft einen wirklichen Stabilitätsanker darstellt.“ Bei dem Gespräch mit Sarkozy sollte es unter anderem um die deutsch-französischen Beziehungen und die Zusammenarbeit beider Länder in der Europäischen Union gehen.

Wie Wulff hatte auch auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre erste Reise nach Amtsantritt nach Frankreich unternommen. Wulff wollte seine Reise an diesem Donnerstag fortsetzen. In Brüssel sollte er unter anderem EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, NATO- Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso treffen.

dpa