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Deutschland/Welt Beamtenbund droht mit Warnstreiks beim Winterdienst
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Beamtenbund droht mit Warnstreiks beim Winterdienst
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14:28 25.12.2010
Quelle: dpa
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Mitten in der kalten Jahreszeit droht der Deutsche Beamtenbund (DBB) mit Warnstreiks beim Winterdienst der Straßenbauverwaltungen. DBB-Chef Peter Heesen forderte die Arbeitgeber auf, im Februar mit den Gewerkschaften ernsthaft über die Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn für die Tarifbeschäftigten der Bundesländer zu verhandeln. Sonst müssten bereits im Februar die Straßenbauverwaltungen und die Straßenwärter bei der winterlichen Witterung in Warnstreiks treten, sagte Heesen der "Sächsischen Zeitung" (Montagausgabe).

Heesen fügte hinzu: "Wir wollen so einen Streik nicht. Aber wenn es nötig wird, dann werden wir das machen", sagte Heesen. "Bei Warnstreiks werden wir auch die Finanzverwaltung, besonders die EDV-Abteilungen mit ihren Angestellten, berücksichtigen. Das wird viele Bürger positiv treffen, weil sie dann erstmal keine Steuernachzahlungsbescheide bekommen", sagte Heesen weiter. Auch drohte der Vorsitzende der 1,25 Millionen Mitglieder starken Gewerkschaft mit Warnstreiks der angestellten Lehrer in Sachsen.

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Der Beamtenbund und die Gewerkschaft ver.di fordern für die rund 800.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder einen Sockelbetrag von 50 Euro und zusätzlich eine lineare Lohnerhöhung von drei Prozent. In der Gesamtsumme ergibt dies ein Gesamtvolumen von fünf Prozent.

dapd