Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Ägypten schiebt 18-Jährigen aus Gießen nach Deutschland ab
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Ägypten schiebt 18-Jährigen aus Gießen nach Deutschland ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:50 14.01.2019
Ein Flugzeug ist hinter Stacheldraht zu sehen. Quelle: dpa
Kairo

Ägypten hat nach einem Bericht einen 18-Jährigen aus Gießen wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Islamisten abgeschoben.

Die staatlich gelenkte Zeitung „Al-Ahram“ veröffentlichte am Montag Fotos des jungen Mannes bei der Sicherheitskontrolle und am Check-in am Flughafen Kairo. Dem Bericht zufolge soll eine Befragung der ägyptischen Behörden gezeigt haben, dass der junge Mann an die Ideologie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) glaube.

Demnach habe er Online-Verbindungen zu IS-Mitgliedern und sei nach Ägypten gekommen, um sich terroristischen Elementen im Norden der Sinai-Halbinsel anzuschließen, heißt es in dem Bericht weiter.

Der 18-Jährige galt seit Mitte Dezember zunächst als verschwunden, als er über Luxor in das nordafrikanische Land einreisen wollte. Erst vergangene Woche hatte das Auswärtige Amt bestätigt, dass sich der Mann in Gewahrsam der ägyptischen Behörden befindet.

Lesen Sie auch: In Ägypten inhaftierter Göttinger ist wieder frei

Bereits in der vergangenen Woche war ein 23-Jähriger aus Göttingen, der kurz nach Weihnachten bei der Einreise am Flughafen Kairo festgenommen worden war, mit einer ähnlichen Begründung abgeschoben worden.

Von RND/dpa/ngo

Wenn das britische Parlament dem Brexit-Deal am Dienstag nicht zustimmt, droht ein ungeregelter Austritt aus der EU. Chaos könnte die Folge sein. So geht die EU damit um – ein Überblick.

14.01.2019

Es ist ein alljährliches Ritual: Tausende haben am Sonntag in Berlin der ermordeten Rosa Luxemburg und ihres Gefährten Karl Liebknecht gedacht. Seit 100 Jahren spaltet ihr gewaltsamer Tod Sozialisten und Sozialdemokraten. Es ist Zeit, diesen Spuk zu beenden.

14.01.2019

In Gedenken an die Morde an Rosa Luxemburg und Liebknecht haben im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde erneut Tausende demonstriert. Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse spricht im Interview über linke Spaltung und falsche Helden.

14.01.2019