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Panorama Streit ums „Fusion“: Veranstalter sieht keine Sicherheitsprobleme – Festival soll stattfinden
Nachrichten Panorama Streit ums „Fusion“: Veranstalter sieht keine Sicherheitsprobleme – Festival soll stattfinden
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22:57 04.05.2019
Beliebtes Highlight: Die „Fusion“ in Lärz. Quelle: Vanessa Kopp
Neubrandenburg

Nachdem die Polizei Sicherheitsprobleme beim „Fusion“-Festival in Lärz in Mecklenburg-Vorpommern gesehen hatte, meldet sich jetzt der Vorsitzende des Fusion-Trägervereins Kulturkosmos zu Wort. Im Gespräch mit dem Nordkurier widerspricht Martin Eulenhaupt dabei Gerüchten, wo nach die Veranstaltung ausfallen könne. Er gehe davon aus, dass das Festival auch in diesem Jahr stattfinde.

Fusion-Veranstalter widerspricht Polizei

Eulenhaupt reagierte damit auf eine Meldung des NDR, nach der das Genehmigungsverfahren für das Festival auf dem Lärzer Flughafengelände ins Stocken geraten sei, im Anschluss daran machten Gerüchte vom Ausfall des Festivals die Runde.

Tatsächlich hatte die Polizei am Freitag von Sicherheitsproblemen beim „Fusion“gesprochen. So sollen bundesweit geltende Sicherheitsbestimmungen und Standards für derartige Großveranstaltungen nicht eingehalten worden sein. Das Konzept sei so nicht genehmigungsfähig, sagte ein Polizeisprecher NDR 1 Radio MV.

Pressekonferenz am Mittwoch

Martin Eulenhaupt widerspricht der Darstellung der Polizei. Zwar seien in der Tat noch einige Dinge mit Behörden im Landkreis zu klären. Allerdings gehe er fest davon aus, dass sie geklärt werden können und man eine Genehmigung für das Festival erhalten werde. Darüber hinaus habe das Fusion Festival mit Blick auf die Sicherheitsstandards eine saubere Bilanz: „Unsere Veranstaltungen wurden im Hinblick auf Fluchtwege und Notfallpläne immer zuverlässig abgesichert“, sagt er – und kündigte für Mittwoch im Berliner Gorki-Theater eine Pressekonferenz zum Thema an.

Das „Fusion“-Festival soll vom 26. bis zum 30. Juni stattfinden. Es hatte 2018 rund 70 000 Besucher und gilt mit Musik, Theater und Performance als eines der größten Szenetreffen bundesweit. Eine Karte kostet rund 145 Euro. Die Tickets sind immer in kurzer Zeit ausverkauft.

Von RND