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Panorama Randale in Freibädern: Greift endlich härter durch!
Nachrichten Panorama Randale in Freibädern: Greift endlich härter durch!
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16:10 01.07.2019
Zahlreiche Polizeifahrzeuge stehen vor dem Rheinbad in Düsseldorf. Quelle: Gerhard Berger/dpa
Hannover

Steine werden auf Sicherheitskräfte geworfen, Badegäste sprühen mit Pfefferspray um sich, eine Familie wird von Hunderten Badegästen bedrängt – die Aggressionen in Deutschlands Freibädern sorgten zuletzt fast täglich für Schlagzeilen.

Der Bundesverband der Deutschen Schwimmmeister warnt zudem vor Massenschließungen – es fehle schlicht an qualifiziertem Personal, das bereit ist, als Bademeister am Beckenrand zu stehen. Das dürfte nicht zuletzt mit diesen besorgniserregenden Vorfällen zu tun haben. Doch was läuft da eigentlich schief in Deutschlands Bädern?

Mehr Sicherheitspersonal und Hausverbote

Klar ist: Dass die Polizei ins Freibad gerufen werden muss, ist längst kein Einzelfall mehr, der Schwimmmeister-Verband beklagt schon seit längerem eine zunehmende Aggressivität in Freibädern. Verbandspräsident Peter Harzheim findet die Entwicklung der letzten Jahre „erschreckend“. Doch so darf es nicht weitergehen.

Es muss sich weiterhin jeder sicher fühlen können im Freibad – Familien mit kleinen Kindern, Schülergruppen, Frauen und Mädchen. Und das zu jeder Zeit. Betreiber und Kommunen müssen, zumindest an besucherstarken Tagen, mehr Sicherheitspersonal stellen.

Und dann vor allem härter durchgreifen, wie es auch die Deutsche Gesellschaft für Badewesen fordert. Wer randaliert, muss Hausverbot bekommen. Und das nicht nur im betroffenen Freibad, sondern in allen Bädern in der Stadt oder Gemeinde. Denn sonst könnten Freibäder als Orte der Erholung bald verloren gehen.

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Von Sebastian Heintz/RND

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