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Panorama Österreich plant separate Klassen für aggressive Schüler
Nachrichten Panorama Österreich plant separate Klassen für aggressive Schüler
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22:46 10.05.2019
Wer aus der Reihe tanzt, muss in eine separate Klasse. Quelle: Fabian Sommer/dpa
Wien

Angesichts von Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Lehrern drohen auffälligen Schülern in Österreich künftig strengere disziplinarische Maßnahmen. In gravierenden Fällen sollen Schüler vorübergehend aus dem Klassenverband ausscheiden und in speziellen „Time-Out“-Klassen von Sonderpädagogen unterrichtet werden, kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann am Freitag in Wien an. Diese Maßnahme könne für eine Woche oder einen Monat erfolgen. „Viel länger soll es nicht dauern“, meinte der Minister. In weniger schlimmen Fällen sei es zudem möglich, Schüler für den Rest einer Stunde oder eines Schultags in einen „Cool-Down-Raum“ zu verweisen.

Lehrer wurde in die Enge getrieben und angespuckt

Ein Vorfall in einer Wiener Schule, bei dem ein immer wieder in die Enge getriebener Lehrer einen Schüler bespuckt hatte und daraufhin von Schülern angegriffen wurde, habe die Pläne nicht ausgelöst, aber beschleunigt, sagte Faßmann. In weniger schlimmen Fällen sei möglich, Schüler für den Rest einer Stunde oder des Tages in einen „Cool-Down-Raum“ zu verweisen. Die bisherigen Regelungen im „Umgang mit gravierend verhaltensauffälligen Schülern“ seien uneinheitlich und teils praxisfern, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.

SPÖ nennt die Idee einen „Rückschritt zu veralteten Konzepten“

Die sozialdemokratische SPÖ sah die „Time-Out“-Klassen kritisch. „Es gilt, das Klassengefüge und Schulklima zu stärken und nicht einen Rückschritt zu veralteten Konzepten wie dem „Winkerlstehen“ zu machen“, sagte Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid.

Von RND/dpa

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