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Panorama Notre-Dame: Journalist kämpft mit Tränen im TV
Nachrichten Panorama Notre-Dame: Journalist kämpft mit Tränen im TV
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16:55 16.04.2019
Feuerwehrleute waren über Stunden im Einsatz, um das Feuer in der Kathedrale Notre-Dame zu löschen. Quelle: Michael Euler/dpa
Paris

Das Drama um das Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sorgt weltweit für viel Anteilnahme und Mitgefühl. Der französische Journalist und Historiker Stéphan Bern berichtet unter Tränen für den französischen Sender „France2“ vom Ort des Geschehens und zeigt wie sehr ihn und viele andere Franzosen das Ereignis bewegt.

Über Paris hängen große Schatten – es sind Rauchwolken, die über den sonst so klaren Himmel ziehen. Diese kommen direkt aus dem Feuer, welches soeben den gesamten Dachstuhl der Notre-Dame-Kathedrale erfasst hat. Viele Franzosen säumen die Straßen, es herrscht Fassungslosigkeit. Es fließen Tränen.

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Ein Kampf mit Emotionen

Der französische Journalist und Historiker Stéphan Bern berichtet für den TV-Sender „France2“ direkt vom Ort des Geschehens. Er kämpft, während die Kamera auf ihn gerichtet ist, immer wieder mit seinen Emotionen.

„So schauen Sie sich die Notre-Dame von Paris an – sie steht in Flammen. Es ist unerträglich für uns Franzosen. Wir sind mitten ins Herz getroffen“, sagt er mit zittriger Stimme. Doch damit nicht genug. Um Fassung ringend redet Bern weiter. „Sie ist nicht nur ein Symbol. Man fühlt sich schwer verletzt.“ Der Sender blendet nun Bilder der brennenden Kathedrale ein, doch Bern redet immer weiter. „Das ist ein nationales Drama“.

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Forderung nach schnellem Wiederaufbau

Stéphan Bern ist bekannt dafür, sich für die Erhaltung historischer Bauten einzusetzen. Er ist sogar Gründer einer Organisation, die sich für den Schutz und Restaurierung von Denkmälern einsetzt. Nun gehe es vor allem darum den Wiederaufbau der Kathedrale anzugehen. Präsident Macron hat versichert, dass es so schnell wie möglich dazu kommen soll.

Der Milliardär François-Henri Pinault hatte schon kurz nach dem Unglück angekündigt dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. In zahlreichen Ländern gab es darüber hinaus Spendenaufrufe, um eines der Wahrzeichen von Paris so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

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Von RND / Moritz Naumann

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