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Panorama Mutter kocht Hundewelpen bei lebendigem Leib – vor den Augen ihrer Kinder
Nachrichten Panorama Mutter kocht Hundewelpen bei lebendigem Leib – vor den Augen ihrer Kinder
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10:32 27.06.2019
In den USA hat eine Frau mehrere Welpen vor den Augen ihrer Kinder gekocht. Quelle: picture-alliance/ ZB/ Symbol
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Albuquerque

Ein Leben voller Misshandlungen und Folter: Jahrelang litten die 15 Kinder eines Paares aus Amerika unter den Strafen ihrer Eltern. Sie wurden von ihrer Mutter geschlagen und psychisch missbraucht. Jetzt wurde die 53-Jährige wegen Kindesmissbrauchs und schwerer Tierquälerei angeklagt.

Wie unter anderem die Seite „Oxygen“ berichtet, soll die Mutter einen Wurf Welpen lebendig gekocht und ihre Kinder zum zusehen gezwungen haben. Den Behörden habe eine der Töchter in einer eidesstattlichen Erklärung berichtet, dass ihre Mutter „die Welpen nahm und in einen riesigen Topf legte und sie kochte, so dass alle Kinder zuschauten“. Der Vorfall soll sich im Oktober 2018 ereignet haben, nachdem ihre Mutter sagte, sie wolle etwas besonderes für ihren Geburtstag vorbereiten. Am selben Tag sei ein weiterer Hund der Familie erschossen und im Hinterhof begraben worden, berichtet „Oxygen“.

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Mutter soll Kinder geschlagen und verletzt haben

Eine andere Tochter soll sie so heftig geschlagen haben, dass die erst 14-Jährige eine Fehlgeburt erlitt. Einer anderen Tochter sollen sie drei Jahre lang glaubhaft gemacht haben, sie sei zu dick. Sie hätte pro Tag nur eine Mahlzeit zu sich nehmen dürfen, wie „KOB 4“ berichtet. Einer der Söhne habe erklärt, er sei von seinen Eltern geschlagen, angeschossen, überfahren und mit einem Messer verletzt worden. Als Beweis hätte er noch immer eine Kugel in seinem Arm.

Familie floh jahrelang vor Untersuchungsbehörden

Jahrelang war die Familie von Staat zu Staat umgezogen, lebte in Alaska, Kansas, Missouri, Montana und schließlich in New Mexiko. Laut Berichten floh die Familie jedes Mal dann, wenn sich die Kinderhilfsbehörden Sorgen machten und erschwerten so die Arbeit der Sozialdienste.

Auch gegen den Vater wird ermittelt: Er soll die Untersuchungen wegen Kindessmisshandlung und -vernachlässigung behindert haben.

Von RND/mat