Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Geschmacklos! Website bietet Kissen und Miniröcke mit Auschwitz-Fotos an
Nachrichten Panorama Geschmacklos! Website bietet Kissen und Miniröcke mit Auschwitz-Fotos an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:42 16.05.2019
Im Jahr 2018 kamen 2,15 Millionen Menschen in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Quelle: imago
Auschwitz

Auf der Webseite eines Onlinehändlers sind zeitweise Produkte mit schwarzweißen Fotos aus dem Konzentrationslager Auschwitz angeboten worden. Darunter ein Kissen (Preis: 40,29 Euro), Taschen (ab 13,90 Euro) und Miniröcke (35 Euro).

Nach Protesten unter anderem vom Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau wurden die Produkte mittlerweile aus dem Online-Portfolio entfernt. Via Twitter schrieben Verantwortliche des Museums: „Glauben Sie wirklich, dass es akzeptabel ist, Produkte wie Kissen, Miniröcke oder Taschen mit Fotos von Auschwitz zu verkaufen?“ Außerdem erinnerten sie daran, dass im KZ Auschwitz mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet worden seien. Der Tweet wurde mittlerweile wieder gelöscht.

Urheber sind unbekannt

Wer hinter den angebotenen Produkten steckt, war zunächst unklar. Theoretisch kann jede Privatperson auf dieser Plattform Produkte anbieten. Die Betreiber weisen jede Schuld von sich. Man sei klar gegen Rassismus und Gewalt. Das umfasse auch die Taten, die von Nazis in KZs begangen wurden.

Von RND

Vergangenes Jahr war der belgische Ex-König Albert II. zu einem Vaterschaftstest verpflichtet worden – Delphine Boël kämpft seit 2013 um die Anerkennung als sein uneheliches Kind. Den Test hat er immer noch nicht gemacht und muss dafür nun saftige Strafen befürchten.

16.05.2019

Der Armbrust-Fall in Passau und Wittingen bleibt rätselhaft. Eine der Toten ist eine 19-Jährige aus Wittingen – ihre Eltern hatten, nachdem die Tochter den Kontakt abgebrochen hatte, einen Privatermittler beauftragt. Nun spricht der über ihr Verhältnis zu einem der anderen Toten.

16.05.2019

Es ist ein Fall, der sprachlos macht: Ein Mann behauptet im Internet, seine geistig behinderte Tochter zu missbrauchen und bietet sie in einem Kleinanzeigenportal auch zum Missbrauch an. Nach einem Bericht in „Aktenzeichen XY“ gibt es erste Hinweise.

16.05.2019