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Panorama Brandserie auf Sylt geklärt – 46-Jähriger verhaftet
Nachrichten Panorama Brandserie auf Sylt geklärt – 46-Jähriger verhaftet
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12:45 22.08.2010
Sylt: Eine Polizistin vor den Resten einer abgebrannten Gartenlaube. Quelle: dpa
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Westerland. Die Polizei hoffe, dass die Brandserie jetzt beendet sei. Es handle sich bei dem Mann nicht um einen Touristen. Die Sprecherin machte keine Angaben, ob der mutmaßliche Brandstifter gestanden habe und ob es Mittäter gebe. Noch im Laufe des Sonntags soll ein Richter über den beantragten Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung entscheiden. Der mutmaßliche Feuerteufel befand sich seit seiner Festnahme auf Sylt im Polizeigewahrsam.

Noch in der Nacht zum Samstag hatte es binnen weniger Stunden fünf Mal gebrannt. Verletzt wurde niemand. Zunächst wurde in Westerland ein Buschbrand gemeldet. Das zweite Feuer brach in einer Kneipe aus. Die Flammen wurden gelöscht, bevor ein Schaden an dem Haus entstehen konnte. Kurz vor 2.00 Uhr brannten in der Nähe eines Bistros im Bahnhofsbereich ein Mülleimer und ein Container. Feuer Nummer vier an einem Reetdachhaus in Westerland konnte gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand - dank der Aufmerksamkeit eines 13- Jährigen. Der Junge aus Alfter bei Bonn, der bei der Jugendfeuerwehr aktiv ist und mit seinen Eltern Urlaub auf Sylt macht, hatte noch vor dem Fernseher gesessen, als er die Gartenpforte klappern hörte und den Rauch roch. Er alarmierte sofort die Bewohner des Hauses.

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Zuletzt brannte noch ein Schuppen, der nicht mehr gerettet werden konnte. Gegen 2.30 Uhr griffen dann die Fahnder der Polizei zu und nahmen den 46-Jährigen in der Nähe eines Tatorts fest. Die Feuerwehren der Insel waren in den vergangenen Tagen unter anderem zu einem Hotel, zur Volkshochschule „Akademie am Meer“ sowie mehrfach zu einem Pflegeheim gerufen worden. Sie mussten mehr als 400 Menschen vor Flammen und Rauch in Sicherheit bringen. Sieben Menschen wurden verletzt.

Sylt ist die nördlichste Insel Deutschlands und vor allem wegen seiner prominenten und wohlhabenden Besucher bekannt. Die Bewohner leben hauptsächlich vom Tourismus. dpa  

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