Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Wo ist der ausgebüxte Waran? Weiter keine Spur im Klimahaus Bremerhaven
Nachrichten Niedersachsen

Waran ausgebüxt: Klimahaus Bremerhaven auch am Samstag geschlossen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:25 10.07.2021
Ein ausgebüxter Waran versteckt sich derzeit im Klimahaus Bremerhaven.
Ein ausgebüxter Waran versteckt sich derzeit im Klimahaus Bremerhaven. Quelle: Friso Gentsch
Anzeige
Bremerhaven

Wegen eines ausgebüxsten Warans bleibt das Klimahaus Bremerhaven am Samstag für Besucherinnen und Besucher geschlossen. „Mehrere Dutzend Mitarbeiter suchen das Tier“, sagte Klimahaus-Sprecher Holger Bockholt am Samstag.

Das rund 80 Zentimeter lange Schuppenkriechtier war bereits am Freitag aus seinem Gehege geflohen. Der Versuch, den ausgewachsenen Nilwaran in der Nacht mit Ködern aus seinem Versteck zu locken, blieb nach Angaben des Sprecher erfolglos.

Keine große Gefahr durch Waran

Eine große Gefahr gehe von dem Tier nicht aus, sagte der Sprecher. Aber: „Wenn sie in die Enge getrieben werden, dann kann es sein, dass sie zuschnappen. Sie haben sehr viele gefährliche Bakterien im Maul“, sagte Bockholt über Nilwarane.

Außerdem seien sie es gewohnt, sich sehr gut zu verstecken. „Sie sind sehr scheue Tiere“, sagte Bockholt. Das Gebäude sei sehr groß, allein die Ausstellung umfasse 11.500 Quadratmeter.

Gehege wegen technischer Störung verschlossen

Der fast ausgewachsene Nilwaran war wahrscheinlich in den frühen Morgenstunden des Freitags entwischt, als das Gehege wegen einer technischen Störung nicht komplett verschlossen war. Als die Tierpfleger ihre Kontroll- und Fütterungsrunde drehten, entdeckten sie, dass der Waran fehlte - er war allein in seinem Gehege.

Kurze Zeit später wurde das Haus für Besucher geschlossen. Tierpfleger sowie andere Beschäftigte des Hauses begannen mit der Suche.

Bei der Suche nach dem Reptil nutzten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Handschuhe und Werkzeuge. Wenn es irgendwo herumliege, könne es zum Beispiel mit einem Netz eingefangen werden, so der Sprecher. „Wir hoffen, dass wir es im Laufe des Nachmittags finden können.“ Gefährlich für das Tier könne es werden, wenn es zum Beispiel irgendwo herunterfalle.

Von RND/dpa