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Niedersachsen Volkswagen: Kernmarke im Dezember mit kräftigem Plus
Nachrichten Niedersachsen Volkswagen: Kernmarke im Dezember mit kräftigem Plus
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07:34 13.01.2020
Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns stehen im Hafen von Emden zur Verschiffung bereit. Quelle: Jörg Sarbach
Wolfsburg

Der Autobauer Volkswagen hat bei seiner Marke VW vor allem in Asien und Europa im letzten Monat des vergangenen Jahres die Verkaufsbilanz aufpoliert. Lagen die Wolfsburger noch bis einschließlich November bei den weltweiten Auslieferungen hinter dem Vorjahreszeitraum zurück, so sorgte im Dezember vor allem China mit einem kräftigen Plus für eine weitere Steigerung. Insgesamt lieferte die Marke mit dem blauen VW-Logo im Gesamtjahr 6,28 Millionen Fahrzeuge aus und damit 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag in Wolfsburg mitteilte. 

Im Dezember lieferte VW 615.200 Autos aus, ein Plus von 13,8 Prozent. In China erzielte VW ein Plus von 22,2 Prozent im Schlussmonat. Bei der Marke stand das Land 2019 für die Hälfte aller verkauften Autos. Auch in Europa und Deutschland stand im Dezember gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat ein deutliches Plus, auch weil vor einem Jahr der neue Abgas- und Verbrauchstest WLTP die Modellverfügbarkeit spürbar eingeschränkt hatte.

30 Prozent aller verkauften Wagen sind SUV

„In 2019 haben wir unsere globale Marktposition durch deutliche Marktanteilsgewinne signifikant ausgebaut“, sagte Markenvertriebschef Jürgen Stackmann. Im „Handelsblatt“ bezifferte er den weltweiten Marktanteil auf knapp 8 Prozent. Den Anteil von Stadtgeländewagen am Verkauf schraubte VW deutlich in die Höhe. Rund 30 Prozent aller verkauften Wagen seien ein SUV – gegenüber 2018 eine Steigerung von etwa zehn Prozentpunkten.

Auch bei elektrisch angetriebenen Autos macht VW Fortschritte. 80.000 E-Autos verkaufte VW 2019, rund 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Gut die Hälfte davon waren rein elektrisch betrieben. In diesem Jahr muss VW in Europa noch spürbar mehr Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb verkaufen, sollen die schärferen CO2-Vorgaben der EU eingehalten werden. Ansonsten drohen mitunter milliardenschwere Strafzahlungen.

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Von RND/dpa

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