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Niedersachsen Reeder befürchten negative Folgen durch US-Handelspolitik
Nachrichten Niedersachsen Reeder befürchten negative Folgen durch US-Handelspolitik
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12:53 26.07.2018
Ein Containerschiff der Reederei Hamburg Süd fährt in den Morgenstunden auf der Elbe.
Ein Containerschiff der Reederei Hamburg Süd fährt in den Morgenstunden auf der Elbe. Quelle: Angelika Warmuth/Archiv
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Hamburg

Zwei Drittel der Reeder befürchten negative Konsequenzen der aktuellen US-Handelspolitik, ergab eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC, die am Donnerstag in Hamburg vorgestellt wurde. Nur jeder zehnte Reeder geht demnach davon aus, dass die neue Politik der US-Regierung ohne Folgen für die Schifffahrtsbranche bleiben wird.

Ungeachtet dieser Befürchtungen ist die Lage und die Stimmung in der Schifffahrt so gut wie noch nie seit Beginn der tiefen Branchenkrise vor zehn Jahren. Neun von zehn Reedern berichten von ausgelasteten Flotten, rund drei Viertel rechnen mit steigenden Erlösen in den kommenden zwölf Monaten.

Fracht- und Charterraten haben sich seit Jahresbeginn stabilisiert. Anders als in den Vorjahren wollen auch kaum noch Reeder ihre Schiffe verkaufen oder verschrotten. Das sei ein zarter Hoffnungsschimmer nach Jahren der Konsolidierung, sagte PwC-Experte Claus Brandt.

dpa