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Niedersachsen Trinkwasser in Barsinghausen überraschend knapp
Nachrichten Niedersachsen Trinkwasser in Barsinghausen überraschend knapp
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18:34 24.07.2018
Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. In Barsinghausen werden die Trinkwasservorräte langsam knapp. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
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Barsinghausen

An diesem Tag seien 7500 Kubikmeter Wasser binnen 24 Stunden abgenommen worden. Das sei deutlich mehr als der langfristige Durchschnittsverbrauch von 5500 Kubikmeter.

Das Problem: Der zuletzt enorm hohe Tagesverbrauch an Trinkwasser ist höher, als die Wassermenge, die die Stadtwerke aufbereiten können. Das Maximum liegt demnach bei 6500 Kubikmeter pro Tag. Aus dem Grundwasserwerk in Eckerde könnten pro Tag rund 5000 Liter entnommen werden, aus der Deisterquelle kommen 1500 Kubikmeter hinzu. Nach Möllers Worten ist der hohe Verbrauch überraschend aufgetreten. Er gehe davon aus, dass der erhöhte Verbrauch auch daran liegt, dass zur Ferienmitte viele Familien aus dem Urlaub zurückgekehrt sind.

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Auffällig sei außerdem der zurzeit hohe nächtliche Wasserverbrauch, sagte Möller. Alles deute darauf hin, dass Sportvereine und Gartenbesitzer ihre Rasensprenger via Zeitschaltuhren nachts laufen ließen. Möller appelliert: Die Menschen sollten Grünflächen nicht mit Trinkwasser bewässern und auch sonst sparsam damit umgehen.

Auch die Delmenhorster Stadtwerke baten die Menschen um einen sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Im Laufe dieser Woche erwarten die Stadtwerke dort einen Anstieg des Verbrauchs auf 15 000 Kubikmeter am Tag, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" und berief sich dabei auf eine Sprecherin der Stadtwerke. Normal sei ein Verbrauch von 11 000 bis 12 500 Kubikmeter. Sollte die Wasserabgabe weiter steigen, müsse über Nutzungseinschränkungen nachgedacht werden.

dpa