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Niedersachsen Sozialplan für Beschäftigte des ältesten Kalibergwerks
Nachrichten Niedersachsen Sozialplan für Beschäftigte des ältesten Kalibergwerks
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14:40 27.07.2018
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Wunstorf

Ziel sei, möglichst vielen Mitarbeitern eine berufliche Perspektive an anderer Stelle im Unternehmen zu geben. Von den rund 700 Beschäftigten sollten 220 in Sigmundshall beschäftigt bleiben - etwa in der Aufarbeitung von Aluminiumsalzschlacken oder in der Sicherung des Bergwerkes. 100 hätten bereits Stellen an anderen Standorten, 100 weitere wechselten in den Ruhestand.

Rund 300 Mitarbeitern seien ebenfalls neue Stellen angeboten worden, unklar sei allerdings, wie viele Mitarbeiter dieses Angebot akzeptieren, sagte ein Sprecher. Andernfalls drohe die Kündigung. Der Sozialplan sieht auch Ausgleichsleistungen beim Wechsel an einen anderen Standort vor. Er sei froh über den Kompromiss, sagte Personalvorstand Thomas Nöcker. "Beide Seiten sind bis an ihre Schmerzgrenzen gegangen und haben nach einem Weg gesucht, mit dem die schmerzliche, aber notwendige Personalreduzierung so verträglich wie möglich gestaltet werden kann."

Das Werk Sigmundshall in unmittelbarer Nähe des Steinhuder Meeres ist seit 1898 in Betrieb und damit den Angaben zufolge das älteste noch produzierende Kalibergwerk der Welt.

dpa