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Niedersachsen Freibad-Chef steht nach Tod von Zweijähriger vor Gericht
Nachrichten Niedersachsen Freibad-Chef steht nach Tod von Zweijähriger vor Gericht
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12:03 25.04.2018
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Quelle: D.- W. Ebener/Archiv
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Hannover

Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt.

Das Mädchen war im Juli 2016 in einen nicht abgedeckten Schacht auf einer Liegewiese des Freibads in Arnum südlich von Hannover gestürzt. Die 25 Kilogramm schwere Abdeckplatte habe damals nur quer über dem 4,20 Meter tiefen Schacht gelegen, heißt es in der Anklage. Deshalb soll ein mindestens 14,5 Zentimeter breiter Spalt entstanden sein, durch den das Mädchen in die Tiefe fiel.

Die Mutter hatte das Mädchen beim Spielen beobachtet, als es plötzlich hinter einem der Strandkörbe auf der Liegewiese verschwand. Daraufhin meldete sie ihre Tochter beim Bademeister als vermisst. Erst nach zwei Stunden Suche mit Hilfe der Polizei wurde das bewusstlose Kind in dem Schacht gefunden, dessen Boden mit Wasser bedeckt war. Das kleine Mädchen starb wenig später im Krankenhaus. Die Mutter wurde in dem Prozess als Zeugin gehört.

dpa