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Niedersachsen Schlag gegen organisierte Kriminalität
Nachrichten Niedersachsen Schlag gegen organisierte Kriminalität
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14:54 21.02.2018
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei.
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei. Quelle: Stefan Puchner/Archiv
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Koblenz

Beamten durchsuchten in den frühen Morgenstunden insgesamt 54 Wohnungen und Geschäftsräume in Rheinland-Pfalz und Hessen sowie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Baden-Württemberg. Auch ein Bargeldspürhund half bei den Ermittlungen. Im Einzelnen geht es den Angaben zufolge um den Vorwurf der Steuerhinterziehung, des Betrugs und der Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt.

Ein 31-jähriger mutmaßlicher Drahtzieher steht dem Zoll zufolge im Verdacht, mit Servicefirmen und fingierten Rechnungen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen zu haben. Scheinfirmen stellten nach Angaben des Zollamtes Rechnungen für nie geleistete Arbeiten aus. Die Zahlungen seien dann abzüglich Provision in bar zurückerstattet worden. Mit dem Geld sollen dann Schwarzarbeiter bezahlt worden sein. Der mutmaßliche Gesamtschaden belaufe sich auf rund 3,6 Millionen Euro.

dpa