Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Haft nach tödlicher Messerattacke auf schwangere Freundin
Nachrichten Niedersachsen Haft nach tödlicher Messerattacke auf schwangere Freundin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:27 30.05.2018
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Quelle: D.- W. Ebener/Archiv
Anzeige
Braunschweig

In der Verhandlung sei das Gericht zu der Überzeugung gekommen, dass der Beschuldigte im Streit 15 Mal auf seine 39-jährige Partnerin eingestochen habe. Der Mann aus Polen hatte zum Prozessauftakt die Verantwortung für die Tat eingeräumt.

"Ich bin sehr erschrocken darüber, dass ich der Anna so zahlreiche Stiche in den Oberkörper zugefügt habe", ließ er damals von seinem Verteidiger erklären. Er könne sich an die Tat in der gemeinsamen Wolfsburger Wohnung am Tag vor Heiligabend aber nicht erinnern, weil er zu viel getrunken habe. Er fühle sich aber dafür verantwortlich, dass drei Kinder ihre Mutter verloren haben.

Anzeige

Zur Urteilsfindung dienten nach Angaben der Gerichtssprecherin auch die Aussagen der Kinder und von Sachverständigen. Aufgrund seines erheblichen Alkoholkonsums sei das Gericht von einer verminderten Schuldfähigkeit ausgegangen. Nach einer zweijährigen Haftstrafe ist demnach eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt möglich.

dpa

Anzeige