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Niedersachsen Fipronil-Skandal: Bessere Krisenkommunikation gefordert
Nachrichten Niedersachsen Fipronil-Skandal: Bessere Krisenkommunikation gefordert
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09:01 25.03.2018
Ein aufgeschlagenes Ei liegt zwischen anderen Eiern in einem Karton.
Ein aufgeschlagenes Ei liegt zwischen anderen Eiern in einem Karton. Quelle: Armin Weigel/Archiv
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Hannover/Berlin

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ergänzten sich in ihren Kompetenzen noch nicht optimal, sagte die Referentin für Lebensmittelpolitik beim Bundesverband, Jutta Jaksche, der Deutschen Presse-Agentur. "Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft müsste die gesetzlichen Grundlagen für eine effektivere Zusammenarbeit der beiden Bundeseinrichtungen schaffen."

Das Insektizid Fipronil, das bei der Lebensmittelerzeugung dienenden Tieren nicht verwendet werden darf, war einem Reinigungsmittel beigemischt und an Hühnerhalter verkauft worden. Es wurde von den Tieren aufgenommen und gelangte so auch in Eier und Hühnerfleisch. Mit dem Insektizid belastete Eier wurden nach ersten Nachweisen in den Niederlanden in immer mehr Ländern gefunden. Auch deutsche Betriebe waren betroffen. Einige Discounter nahmen zeitweise alle Eier aus dem Sortiment. Eine Gesundheitsgefahr hielt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für unwahrscheinlich.

dpa