Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Ermittlungen gegen Ausbilder nach Soldaten-Kollaps
Nachrichten Niedersachsen Ermittlungen gegen Ausbilder nach Soldaten-Kollaps
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:29 25.06.2018
"Staatsanwaltschaft Lüneburg" steht in Lüneburg (Niedersachsen) auf einem Schild.
"Staatsanwaltschaft Lüneburg" steht in Lüneburg (Niedersachsen) auf einem Schild. Quelle: Philipp Schulze/Archiv
Anzeige
Lüneburg/Munster

Zuvor sei gegen Unbekannt ermittelt worden. Ob Anklage erhoben werde, stehe aber noch nicht fest, hatte "stern.de" zuvor berichtet. Der Tod des 21-jährigen Offiziersanwärters sei für seine Ausbilder in Munster nicht vorhersehbar gewesen, deshalb würde nicht der Verdacht der fahrlässigen Tötung verfolgt, hatte auch der NDR berichtet.

Für den Tod eines Bundeswehr-Soldaten bei dem Marsch in Munster im vergangenen Juli soll ein Hitzschlag verantwortlich sein. Auch drei weitere Soldaten seien wohl deswegen zusammengebrochen und im Krankenhaus behandelt worden, hatte die Anklagebehörde später mitgeteilt. Hinweise auf mögliche Vorerkrankungen oder eingenommene Fremdsubstanzen wie etwa Drogen hätten sich bei den gerichtsmedizinischen Untersuchungen nicht ergeben, hieß es im Februar. Bei der Übung am 19. Juli hatten die Offiziersanwärter bei Temperaturen von knapp 28 Grad noch eine Extra-Strecke laufen müssen.

dpa