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Niedersachsen Streik legt Kitas in Niedersachsen lahm
Nachrichten Niedersachsen Streik legt Kitas in Niedersachsen lahm
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14:45 03.06.2009
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Die Kita-Beschäftigten kämpfen für höhere Löhne und vor allem für bessere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem eine jährliche Gefährdungsanalyse für jeden Arbeitsplatz. Quelle: Roland Magunia/ddp
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Regionale Schwerpunkte des Streiks waren Braunschweig, Hannover und das Umland. Streikende in Oldenburg und Ostfriesland trafen sich am Morgen zu einer Demonstration in Delmenhorst. Außer Kitas wurden auch die sozialen Dienste sowie Jugendzentren und andere soziale Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft bestreikt.

Im Land Bremen waren nach Gewerkschaftsangaben rund 90 Prozent der rund 9300 betreuten Kinder von den Streiks betroffen. Nur zwölf der 64 Kitas in Bremen und sieben der 17 Einrichtungen in Bremerhaven blieben geöffnet. In Bremen wurden auch alle Spielhäuser geschlossen. Am Donnerstag soll der Streik in gleichem Ausmaß fortgesetzt werden, nachdem ver.di die Tarifverhandlungen in der vergangenen Woche für gescheitert erklärt hatte. "Die Verantwortung für die Fortsetzung des Streiks der Kita-Beschäftigten tragen allein die kommunalen Arbeitgeber", sagte Klaus Schukowski von ver.di in Bremen.

Die Kita-Beschäftigten kämpfen für höhere Löhne und vor allem für bessere Arbeitsbedingungen. So fordert die Gewerkschaft ver.di unter anderem eine jährliche Gefährdungsanalyse für jeden Arbeitsplatz. Die kommunalen Arbeitgeber lehnen das bisher ab. "Das wäre ein bürokratisches Monster", sagte der Hauptgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Niedersachsen, Bernd Wilkening am Mittwoch.

lni