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Niedersachsen Verpasste Wahl an die SPD-Spitze: So reagiert Boris Pistorius
Nachrichten Niedersachsen Verpasste Wahl an die SPD-Spitze: So reagiert Boris Pistorius
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17:30 27.10.2019
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD).
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Hannover

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sieht nach der verpassten Wahl an die SPD-Spitze für sich keinen politischen Schaden. „Wenn man so knapp unterliegt - die Platzierung täuscht ja darüber hinweg, wie knapp es beieinander liegt – ist das keine Niederlage, schon gar keine, hinter der man sich irgendwie verstecken müsste“, sagte Pistorius dem Norddeutschen Rundfunk

Das Duo Pistorius und die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping hatten in der Mitgliederbefragung 14,61 Prozent der Stimmen erreicht. Nach den am Samstag vorgestellten Ergebnissen landeten die beiden auf dem fünften und vorletzten Platz.

Zwei Duos gehen in die Stichwahl

Für die Stichwahl im November qualifizierten sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die Brandenburgerin Klara Geywitz sowie Nordrhein-Westfalens früherer Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken.

Pistorius bleibt Innenminister

Nach 23 Regionalkonferenzen, auf denen sich die Kandidaten vorgestellt hatten, will sich Pistorius nun wieder voll auf seine Arbeit als Innenminister konzentrieren. „Es gibt in Niedersachsen viel zu tun. Der Kampf gegen Rechts, die Sicherheitslage, all das wird mich auch in Zukunft mit großer Freude beschäftigen.“ Leicht enttäuscht äußerte er sich dennoch: „Klar ist, Petra Köpping und ich sind nicht angetreten, um Fünfte zu werden. Das sind wir jetzt aber geworden, und das haben wir zu akzeptieren.“ Der 59-Jährige hatte angekündigt, bei einer Wahl an die SPD-Spitze seinen Posten als Innenminister in Hannover aufzugeben.

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Von RND/dpa