Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen SEK-Einsatz in Salzgitter: Wurde der 22-Jährige getötet?
Nachrichten Niedersachsen SEK-Einsatz in Salzgitter: Wurde der 22-Jährige getötet?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:38 15.04.2019
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht vor einem Mehrfamilienhaus, das von der Polizei gestürmt wurde. Quelle: imago
Salzgitter

Die Ermittler wollen Details zu den Vorgängen rund um einen tödlichen SEK-Einsatz in Salzgitter noch nicht preisgeben. Fest stehe mittlerweile, dass ein leblos in einer Wohnung gefundener 22-jähriger Mann nicht eines natürlichen Todes starb, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Montag mit. Die Ermittler vermuten, dass ein 28-Jähriger, der in der Wohnung wohnte, den 22-Jährigen getötet hat. Aber auch der Suizid des jüngeren Mannes könne nicht ausgeschlossen werden.

„Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte Behördensprecherin Julia Meyer. Wodurch der 22-Jährige starb, wollte sie nicht sagen. Auch in den nächsten Tagen sei nicht mit weiteren Details zu dem Todesfall zu rechnen.

Ein 28-Jähriger hat sich in Salzgitter in seiner Wohnung verbarrikadiert, daher wurden die Spezialkräfte alarmiert. Der Mann starb bei dem Einsatz – und die Polizei fand einen weiteren Toten in seiner Wohnung.

28-Jähriger verbarrikadiert sich in Wohnung

Am Donnerstagabend war die Polizei nach Salzgitter-Fredenberg gerufen worden. Der 28-Jährige hatte sich in einer Wohnung eines Bekannten verbarrikadiert, daher wurden die Spezialkräfte alarmiert. Die Gespräche mit dem Mann scheiterten, die Beamten wurden nach eigenen Angaben von dem 28-Jährigen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht. Als der Mann auf Warnschüsse nicht reagiert habe, habe ein Beamter ihn erschossen.

Nach dem Einsatz durchsuchte die Polizei die Wohnung des 28-Jährigen in einer benachbarten Straße und fand dort den leblosen 22 Jahre alten Mann. Der starb wohl schon Tage vorher.

In welchem persönlichen Verhältnis die beiden Toten zueinander standen, wurde bislang nicht mitgeteilt.

Führen Ermittlungen ins Drogenmilieu?

Nach RND-Informationen soll der 28-Jährige unter Drogen gestanden haben. Der Verdacht, dass der 28-Jährige auch Sprengstoff besessen haben soll, bestätigte sich laut Polizei nicht.

Um weitere Hintergründe der Tat zu klären, hat die Polizei schon kurz nach dem Einsatz eine Mordkommission gebildet. Auch im Drogen-Milieu wird ermittelt.

Von RND/dpa

Tota Frisia statt Valar Morghulis: Die Ostfriesland Touristik GmbH hat die Welt von „Game of Thrones“ mit einem originellen Werbevideo in den Nordwesten von Niedersachsen geholt. Das funktioniert erstaunlich gut.

15.04.2019

Ein Streit zwischen zwei angetrunkenen Männern wegen einer Lappalie ist in Hameln eskaliert. Am Ende stach ein 25-Jähriger mehrfach mit einem Klappmesser auf einen 19-Jährigen ein.

15.04.2019

Eine 22-jährige Fußgängerin ist auf der A31 bei Schüttorf von einem Wagen erfasst und tödlich verletzt worden. Nun gibt es neue Einzelheiten zu dem tragischen Fall.

14.04.2019