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Niedersachsen 1000 Anträge auf Dürrehilfen eingegangen
Nachrichten Niedersachsen 1000 Anträge auf Dürrehilfen eingegangen
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09:39 17.11.2018
Die Trockenheit im Sommer hat Landwirte hart getroffen. Rund 1000 Anträge auf Dürrehilfen sind im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium eingegangen.
Die Trockenheit im Sommer hat Landwirte hart getroffen. Rund 1000 Anträge auf Dürrehilfen sind im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium eingegangen. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Hannover

Nach dem extrem trockenen Sommer mit teils existenzbedrohenden Folgen für die Landwirte sind bisher knapp 1000 Anträge auf Dürrehilfe eingegangen. Noch sei nicht klar, ob alle Anträge berechtigt sind, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Die Erfassung in einer zentralen Datenbank beginne erst, so dass zum Beispiel Angaben zur Antragssumme derzeit nicht möglich seien. Seit dem 1. November können Landwirte Anträge auf Hilfen stellen.

Aus Sicht der Landwirtschaftskammer ist auch der bisherige Herbst für viele Landwirte zu warm und zu trocken. „Die anhaltende Trockenheit bis in den Oktober hinein hat teilweise einen gleichmäßigen Aufgang der Kulturen beeinträchtigt“, sagte der Sprecher der Landwirtschaftskammer in Oldenburg, Walter Hollweg, auf Anfrage der dpa. Insbesondere der Raps, der zwischen Ende August und Mitte September bestellt wurde, habe wegen der ausgetrockneten Böden Anlaufschwierigkeiten. Die milde Witterung begünstige unter anderem die Blattlaus bei Getreide und Raps.

Landwirte hoffen auf mehr Regen

Wegen der milden Temperaturen hätten auch vereinzelt Erdbeerpflanzen wieder Blüten und Früchte ausgebildet. Das sei derzeit noch kein Anlass zur Sorge. Aber wichtig für die weitere Entwicklung der Erdbeeren ist auch die Winterruhe der Pflanzen. Am besten sei es für sie, wenn sich die Temperaturen langsam, aber stetig dem einstelligen Grad-Celsius-Bereich nähern und dort für eine Weile bleiben. „Aktuell wünschen sich die Beerenobstbauern weitere Niederschläge, denn der Boden ist bislang nur an der Oberfläche feucht geworden“, sagte Hollweg.

 

Von lni/RND