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Niedersachsen Keine Kitas, keine Busse: Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen
Nachrichten Niedersachsen Keine Kitas, keine Busse: Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen
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13:24 18.03.2014
Der Warnstreik im öffentlichen Dienst dauert an. Quelle: Uli Deck
Hannover

Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst legten bereits am Dienstag in Bremen und Niedersachsen rund 5450 Beschäftigte die Arbeit nieder, das waren mehr als doppelt so viele wie am Vortag.

Verdi-Sprecher Ulf Birch sagte, Streikschwerpunkt seien die Behörden und Betriebe in Bremen gewesen - allein dort hätten sich 2000 Streikende an einer Demonstration durch die Innenstadt und einer anschließenden Kundgebung beteiligt. Wegen des Warnstreiks blieben in Bremen nach Verdi-Angaben alle 68 städtischen Kitas bis auf einen Notdienst geschlossen. Auch Mitarbeiter der städtischen Müllverbrennungsanlage und der Hochschul-Mensen legten ihre Arbeit nieder.

In Stade kamen nach Schätzungen der Gewerkschaft zwischen 500 und 600 Menschen zu einer Kundgebung zusammen. An der Versammlung nahmen auch Beschäftigte kommunaler Einrichtungen aus Bremervörde, Buxtehude und Cuxhaven teil. Weitere Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen waren Hildesheim, Hameln, Salzgitter und Osnabrück. In Hildesheim war der öffentliche Nahverkehr lahmgelegt.

In Hannover werden die Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst am Mittwoch ebenfalls dazu führen, dass Dienststellen nicht öffnen. Von der Schließung der 39 städtischen Kindertagesstätten sind rund 3500 Kinder betroffen - ein Notdienst steht nicht zur Verfügung.

"Generell ist bei vielen städtischen Dienststellen mit Beeinträchtigungen zu rechnen", gab die Stadt am Dienstag bekannt. Auch Göttingen werde schwerpunktmäßig auch betroffen sein. Dort werde der Busverkehr stark eingeschränkt sein, städtische Kitas seien ebenfalls betroffen.

Bereits in den vergangenen Tagen war es in Niedersachsen und Bremen sowie vielen anderen Bundesländern zu Warnstreiks gekommen. Am Donnerstag sollen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft Verdi und die Kommunalgewerkschaft komba fordern eine Anhebung der Gehälter um 100 Euro und einen weiteren Lohnzuwachs von 3,5 Prozent. Von den Arbeitgebern gab es bisher kein Angebot.

dpa

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