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Niedersachsen Insolvenz: Klinik-Personal in Peine bangt um Jobs
Nachrichten Niedersachsen Insolvenz: Klinik-Personal in Peine bangt um Jobs
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17:15 23.03.2020
Bangen um ihre Jobs: Die Mitarbeiter des Klinikums Peine. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Peine

 Mitten in der Coronavirus-Krise müssen rund 800 Angestellte des Peiner Krankenhauses um ihre Jobs bangen. „Dass das Klinikum Peine nun parallel zu der ausgesprochen schwierigen Situation um das Coronavirus-Infektionsgeschehen Insolvenz anmelden musste, ist für die Beschäftigten und die Menschen in Peine ohne Zweifel eine besondere Belastung“, teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium am Montag mit. Die Betreiber von der AKH Gruppe mit Sitz in Celle hatten zuvor angekündigt, einen Insolvenzantrag für die Klinikum Peine gGmbH zu stellen, um den Klinikbetrieb im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung geordnet fortzuführen.

Damit ist die Zukunft des seit Jahren kriselnden Klinikums völlig offen. Wie ein Sprecher des Landkreises sagte, war für den Montag ein Gläubigertreffen geplant. Der Kreis selbst hatte als Reaktion auf das Insolvenzverfahren betont, sich mit aller Kraft für den Erhalt des Standortes Peine einsetzen zu wollen. „Aus dieser Insolvenzphase heraus müssen ein Sanierungskonzept und eine nachhaltige Zukunftsperspektive entwickelt werden“, hatte Landrat Franz Einhaus (SPD) erklärt. Der Kreis stehe dafür bereit. Von der AKH-Gruppe hieß es, dass der Insolvenzantrag mit der Zielsetzung einer Sanierung des Krankenhauses Peine gestellt wurde.

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Von RND/lni