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Niedersachsen Im Video: Der Krisenstab informiert über die Corona-Lage in Niedersachsen
Nachrichten Niedersachsen

Im Livestream: Der Krisenstab informiert über die Corona-Lage in Niedersachsen

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14:15 16.02.2021
Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung in Niedersachsen, spricht während einer Pk über die aktuelle Lage und weitere Entwicklung in Niedersachsen.
Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung in Niedersachsen, spricht während einer Pk über die aktuelle Lage und weitere Entwicklung in Niedersachsen. Quelle: Peter Steffen/dpa
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Hannover

In Niedersachsen geht die Zahl der Neuinfektionen langsam zurück. Am Dienstag hat das Land dennoch erneut mehr als 556 neue Fälle gemeldet. Die Corona-Inzidenz liegt damit derzeit bei 65,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche.

Das ist noch zu früh für Lockerungen, die erst ab einer Inzidenz von 35 folgen sollen. Zuvor hat Niedersachsen bereits einen Stufenplan für Öffnungen entwickelt.

Sehen Sie hier den Livestream ab 13 Uhr

Am Dienstag informiert der Krisenstab der Niedersächsischen Landesregierung über die Corona-Lage und die Impfstituation im Land. Die Pressekonferenz beginnt um 13 Uhr.

Niedersachsen sieht Impfzentren auch für wachsenden Andrang gerüstet

Niedersachsen sieht die 50 Corona-Impfzentren im Land auch für einen wachsenden Andrang gerüstet, wenn demnächst deutlich mehr Impfdosen verfügbar werden. Die Sorge der Bundesregierung, dass die Impfzentren in den Ländern womöglich schon im März an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen könnten, sieht das Innenministerium für Niedersachsen derzeit nicht.

Die zu Beginn der Impfkampagne nur gering ausgelasteten Zentren könnten bedarfsabhängig weitere Impfstraßen eröffnen und die Kapazitäten erweitern, wenn die Impfstoffversorgung sich verbessert. Ähnlich sei mit den mobilen Impfteams verfahren worden, deren Anzahl situationsabhängig bereits vor einem Monat erhöht wurde.

Schon im März könnten Kapazitäten nicht mehr ausreichen

Parallel dazu würden auch Konzepte erarbeitet, wie bestimmte Gruppen möglichst effektiv mit den schon bestehenden Kapazitäten geimpft werden können, erklärte das Ministerium. Derzeit sei der Betrieb der Impfzentren bis Jahresmitte beauftragt. Im Zuge der Einrichtung der Impfzentren sei bereits eine Verlängerungsoption bis zum Ende des Jahres berücksichtigt worden. Eine Entscheidung über einen verlängerten Betrieb der Impfzentren stehe derzeit noch nicht zur Diskussion. Dies werde vom Infektionsgeschehen sowie der Zulassung weiterer Impfstoffe, die geringere Anforderungen an Transport und Lagerung haben, abhängig gemacht werden, hieß es aus dem Ministerium.

In einem Papier des Bundesgesundheitsministeriums war in der vergangenen Woche darauf hingewiesen worden, dass die aktuell verfügbare Kapazität in den Impfzentren der Länder bereits im März oder April ausgebaut werde müsse. Schon im März könnte die Kapazität der Impfzentren nicht mehr ausreichen, um alle verfügbaren Dosen zu impfen. Ebenso zeichne sich ab, dass die regionalen Impfzentren auch bei einer späteren Einbeziehung der normalen Arztpraxen noch für längere Zeit parallel weiterbestehen müssten.

Von RND/dpa/sap