Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Geldautomat in Gifhorn gesprengt
Nachrichten Niedersachsen Geldautomat in Gifhorn gesprengt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:14 16.11.2018
Gewaltige Explosion: Unbekannte sprengten in der Postbank den Geldautomaten. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Die Explosion war mächtig, zahlreiche Gifhorner berichteten von einem lauten Knall, der sie aufschrecken ließ. Die Täter hatten Gas in den Geldautomaten einströmen lassen und dann das Gemisch explodieren lassen. Die blitzartige und rücksichtslose Vorgehensweise ließ für die Polizei gleich den Schluss zu, dass es sich um eine professionell operierende Bande handelt, auf deren Konto weitere Taten im norddeutschen Raum gehen könnten, berichtete Polizeisprecher Thomas Reuter.

Das Landeskriminalamt ist aufgrund dieser Vermutung umgehend eingeschaltet worden. Nach AZ-Informationen dürfte die Beute eher gering ausgefallen sein. Eine genaue Summe steht aber noch nicht fest.

Im Finanzcenter der Postbank wurden das Inventar, andere Automaten, mehrere Glasscheiben und die Deckenverkleidung bei der Explosion beschädigt. Außerdem gab es einen Brand, wie eine Zeugin der Polizei sagte, die sie um 2.40 Uhr alarmierte.

Nach der Explosion flüchteten die Täter mit einem dunklen Golf mit hohem Tempo über das Heidland auf die B4. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit einem Großaufgebot der Polizei aus dem Landkreis, Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und Celle blieb erfolglos.

Die Post-Filiale sowie alle weiteren im Gebäude angesiedelten Firmen wurden in ihrem Tagesgeschäft erheblich gestört. Post-Kunden wurden entweder an den nächst gelegenen Kiosk, der auch Post-Geschäfte abwickelt, verwiesen oder über den Hintereingang bedient.

Inwieweit Bilder der Überwachungskamera Hinweise auf die Täter geben, wird noch ermittelt. Weitere Zeugen sollten sich unter Tel. 05371-9800 bei der Polizei melden.

Von sbü/RND/AZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Havarie in der Nordsee vor Borkum: Dort sind am Donnerstagabend ein unter türkischer Flagge fahrender Frachter und ein niederländisches Schiff zusammengestoßen. Die Schiffe konnte am Morgen wieder getrennt werden.

16.11.2018

Laut einer Untersuchung des ADAC tanken Autofahrer in Norddeutschland deutlich günstiger als im Süden der Republik. Richtig teuer ist es derzeit in Bayern und Baden-Württemberg.

15.11.2018

Muss Maren Brandenburger zurücktreten? Die Kritik gegen Verfassungsschutzpräsidentin spitzt sich zu. Grund: Der Behörde wird eklatantes Organisationsversagen vorgeworfen.

15.11.2018