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Niedersachsen Baukonzern will Transrapid nutzen
Nachrichten Niedersachsen Baukonzern will Transrapid nutzen
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16:07 02.04.2009
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Es werde dazu in Kürze Gespräche sowohl mit dem Konsortium der Systemindustrie als auch mit dem Wirtschaftsministerium in Hannover geben, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit. Die derzeitigen Planungen sehen vor, die Strecke Ende Juni zu schließen, da die Betreiber Siemens und Thyssen Krupp kein Interesse mehr an weiteren Tests der Magnetschwebebahn haben.

Die Max Bögl Gruppe, das nach eigenen Angaben größte deutsche Bauunternehmen in Privatbesitz mit einem Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro, hat bereits die Fahrwegträger für die Transrapidstrecke in Schanghai gebaut. In Lathen will das Unternehmen dem Vernehmen nach neue und kostengünstigere Fahrwegkonstruktionen erproben, um damit in arabischen und asiatischen Märkten zukunftsorientierte Hightech-Projekte umzusetzen.

Wie ein Sprecher des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums auf ddp-Anfrage sagte, ist noch kein konkreter Gesprächstermin mit dem Baukonzern vereinbart. Das Ministerium sei aber gesprächsbereit, betonte er. Aus den Gesprächen könnten sich durchaus neue Perspektiven für die Transrapid-Strecke ergeben. Zugleich warnte der Sprecher vor überzogenen Erwartungen.

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Lathen, Karl-Heinz Weber (CDU), sieht in Gesprächen einen Ansatz, andere Forschungs- und Entwicklungsideen zu finden. Das sei eine Chance, die Strecke auch künftig am Laufen zu halten. ddp

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